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Traditionen und Feiern

Studieneinführungstage

Jedes Jahr im Oktober stürmen über einhundert wissbegierige Chemieinteressierte die Universität um fortan hier zu studieren, doch den meisten von ihnen fehlt noch jede Erfahrung mit einer Hochschule und dem Alltag an ihr. Um all jenen den Einstieg in ihren neuen Lebensabschnitt zu erleichtern, gibt es in den ersten Oktoberwochen die Studieneinführungstage (STET). Neben einigen Veranstaltungen der Universität und der Fakultät, in denen sie sich vorstellen, veranstaltet auch der Fachschaftsrat Chemie einige weniger formelle Aktionen. Den Auftakt bildet hier meist das Kittelfest, bei dem die Chemiestudierenden ihren ersten eigenen Laborkittel erwerben können. Nebenher finden in Zusammenarbeit mit der Zweigbibliothek Chemie Führungen durch die Bibliothek statt, bei denen alle Formalitäten, aber auch das System in der Sortierung erklärt werden, damit die Nutzung der Bibliothek später umso reibungsloser ablaufen kann. Um den Tag etwas weniger anstrengend ausklingen zu lassen, findet abends ein geselliger Kneipenabend statt. Hier kommen die Studienanfänger untereinander, aber auch mit Studierenden höherer Semester ins Gespräch, können sich besser kennenlernen und Fragen zum Ablauf ihres Studiums in ungezwungener Umgebung loswerden. In den folgenden Tagen bieten sich weitere Möglichkeiten, um sich bei gemeinsamen Aktionen besser kennenzulernen. Beispielsweise bei der jährlichen Stadtrallye, bei der in kleinen Gruppen die örtlichen Gegebenheiten der chemischen Institute erkundet und knifflige Fragen und Aufgaben gelöst werden müssen. Die Sieger dieses kleinen Wettstreits werden am folgenden Tag nach einer kleinen Wanderung durch das Jenaer Umland bekanntgegeben.

Faschingsvorlesung und Chemikerball

Auch das Studium geht einmal zu Ende. Und um den Abschluss des Studiums gebührend zu feiern, haben sich in Jena jahrzehntealte Traditionen etabliert.

Als erstes Highlight im Rahmen der Absolventenfeierlichkeiten findet traditionsgemäß am 11.11. in jedem Jahr die Faschingsvorlesung im Döbereiner-Hörsaal statt, die von den Studentinnen und Studenten des zweiten Masterstudienjahres vorbereitet, ausgearbeitet und gehalten wird.
Hierbei müssen Professoren und Dozenten in allerlei Spielen und Wettkämpfen gegeneinander antreten und sich beweisen, wobei Eigenschaften wie Wortgewandtheit, Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Durchsetzungsvermögen gefordert sind. Die Gewinnerin bzw. der Gewinner der Wettbewerbe bekommt das ehrenvolle Angebot der Schirmherrschaft über die Matrikel des Abschlussjahrgangs. Die Faschingsvorlesung ist bei vielen Jenaern und Jenensern bekannt, sodass sich das Publikum der Vorlesung nicht nur auf Mitglieder der Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät beschränkt.

Die Schirmherrin bzw. der Schirmherr hat die ehrenvolle Aufgabe, am Tag des Chemikerballs, der im Frühsommer stattfindet, die Spaßvorlesung halten zu dürfen. In ihr wird auf satirische Art und Weise der Universitäts- und Forschungsalltag dargestellt. Nach der Spaßvorlesung wird die Schrimherrin bzw. der Schirmherr in den Studentenclub "Rosenkeller" gebracht. Die Art der Beförderung variiert dabei von Jahr zu Jahr und ist jedes Mal eine große Überraschung. So wurde manch einer in einer Sänfte getragen, manch anderer durfte auf einem Esel reiten. Auf dem Weg wird dem Schirmherrn stets ein Schirm über dem Kopf gehalten.
Im Vorhof des Rosenkellers wird der Vormittag mit Freibier verbracht, das von der Schirmherrin bzw. dem Schirmherrn gesponsert wird. Am selben Abend findet der Chemikerball statt, der von den Studierenden des zweiten Masterstudienjahres organisiert wird. Nach einem Programm wird bei Live-Musik der Studienabschluss festlich zelebriert.
Diese Traditionen existieren schon seit Jahrzehnten und wurden so zum Teil schon von unseren Dozenten durchgeführt.

Früher gehörte auch „Der Gestank“ zum Chemikerball. Das ist eine äußerst wissenschaftliche Zeitung, die ab 1961 einmal im Jahr in Verbindung mit dem Chemikerball erschien. Wollt Ihr mal darin blättern? Dann klickt auf das Titelblatt der Erstausgabe dieser Publikation:
 

Absolventenfeier

Seit einigen Jahren pflegt die Chemisch-Geowissenschaftliche Fakultät wieder die Tradition, die erworbenen Abschlusszeugnisse und Urkunden zum Diplom, Bachelor, Master und zur Promotion bzw. Habilitation im Rahmen einer Feierstunde in der Aula der Universität zu überreichen. Die Chemisch-Geowissenschaftliche Fakultät möchte damit die Studien- und Prüfungsleistungen an traditionsreicher Stätte würdigen. Gern erwarten wir dazu auch Eltern und Familienangehörige.

In diesem Jahr fand die Absolventenfeier am Freitag, dem 18. November 2016 statt.

Fotos von den feierlichen Verabschiedungen der letzen Jahre findet man auf unseren Alumni-Seiten.

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Barbarafeier

Der 4. Dezember ist der Tag der heiligen Barbara, die Schutzheilige der Bergleute und Geowissenschaftler. Dieser Tag bietet uns die Gelegenheit zu einer traditionellen Institutsfeier. Organisiert vom 5. Semester der Studiengänge Biogeowissenschaften und Geowissenschaften, bietet der Abend jede Menge Programm, Musik, Essen und Getränke und die Gelegenheit in den Räumen des IGWs zu feiern.
Für die Erstsemester ist dann die Zeit gekommen, sich zu ihrem neuen Studium zu bekennen und der Gemeinschaft der Geowissenschaftler beizutreten.

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Nikolausfeier

Alljährlich findet am Nikolaustag - dem 06.12. - das traditionelle Glühweintrinken des Fachbereichs Chemie statt. Dazu wird kostenloser Glühwein ausgeschenkt, um die in eisiger Kälte stehenden Körper ausreichend zu wärmen; wer keinen Glühwein mag, kann sich mit Tee aufwärmen.
Die Studierenden des zweiten Masterstudienjahres verkaufen Bratwürste, sodass für das leibliche Wohl rundum gesorgt ist. Die Erlöse aus dem Bratwurstverkauf kommen dann der Finanzierung des Chemikerballs zu Gute.
Ein weiterer Höhepunkt des Abends ist die Prämierung der schönsten Tasse. Dabei wird die Gestaltung und der Einfallsreichtum bewertet - der Kreativität sind also keine Grenzen gesetzt.
In entspannter Atmosphäre werden außerdem den ganzen Abend Erfahrung zwischen den verschiedenen Jahrgängen ausgetauscht. Aber auch Doktoranden und Dozenten zählen zu den zahlreichen Gästen dieser allseits beliebten Jenaer Tradition. So ist es allen möglich, Kontakte zu knüpfen und die Kommilitonen und Kollegen in freundschaftlicher und privater Art kennenzulernen.

Bergfest

Eine weitere jährlich begangene Tradition ist das Bergfest im 6. Semester des Bachelorstudienganges Chemie. Zelebriert wird hier der erfolgreiche Abschluss des halben Studiums, sozusagen das Überwinden des Gipfels. Dementsprechend hat sich in den vergangenen Jahren die Berggaststätte Jenzighaus, ein Gasthof auf Jenas höchster Erhebung, zum Austragungsort dieser Feierlichkeit etabliert.
Organisiert wird das Ganze vom jeweiligen Matrikel, welches sich in diesem Semester befindet. Zu den geladenen Gästen zählen neben Professoren und anderen Dozenten auch sämtliche Assistenten die bis dahin zum Gelingen des Studiums beigetragen haben. Finanziert durch Spendengelder bietet das Bergfest so eine einmalige Gelegenheit seine Lehrkräfte auch mal fern der Hörsäle und Laboratorien auf einer etwas privateren Ebene kennenzulernen.
Den Auftakt zum Bergfest bildet die Wanderung zur Gaststätte, welche, ausgeschmückt mit lustigen Spielen, für allerlei Erheiterung sorgt. Oben angekommen liegt es im Ermessen des veranstaltenden Jahrganges ein kleines Programm auf die Beine zu stellen und so den geselligen und zumeist feucht-fröhlichen Abend einzuleiten.

Neben der Veranstaltung des Bergfestes, empfinden es viele Studierende des 6. Semesters als Ihre Pflicht, ihrem Fachbereich etwas zurückzugeben. Wenn ihr mit offenen Augen durch die einzelnen Institute und Hörsäle geht, stoßt ihr immer häufiger auf die kleinen gravierten Schilder, die euch zeigen welcher Gegenstand in welchem Jahr von welchem Matrikel gestiftet wurde.

Sommerfest der Geowissenschaftler

Das alljährliche Sommerfest ist neben der Barbareifeier die wohl größte Veranstaltung des Instituts für Geowissenschaften. Tagsüber gibt es für Institutsangehörige die Möglichkeit sich mit Fußball und Beachvolleyball sportlich zu betätigen. Der Abend endet im Institutsgarten mit Spaß und Spiel, Essen und Trinken und jeder Menge netter Leute. Viel Spaß dabei!

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Sport - Volleyball und Fußball

Volleyballturnier des FSR Chemie

Jedes Jahr zum Schillertag (letzter Freitag im Juni, Dies Academicus) organisiert der Fachschaftsrat Chemie ein Volleyballturnier, welches auf den Kunstrasenplätzen des USZ ausgetragen wird. Dieses Turnier dient als sportliche Abwechslung zum Studienalltag. Wenn man nicht gerade mit seinem Team auf dem Platz steht, kann man sich in den Pausen zwischen den Spielen ausruhen, mit den anderen ins Gespräch kommen und dabei neben Studierenden aus anderen Semestern auch teilnehmende Dozenten kennenlernen oder einfach das schöne Wetter genießen.

Gespielt wird in mehreren Gruppen, je nach Anzahl der Mannschaften. Den bestplatzierten Mannschaften winken erfrischende Preise.

Die Teilnahmebedingen für das Turnier sind relativ simpel: Alle Spieler müssen Studenten sein. In jeder Mannschaft müssen drei Chemiker sein, die anderen Plätze können nach Belieben aufgefüllt werden, nach Geschlechtern wird nicht getrennt.


Geo-Fußball

Das Geo-Fußball ist ein von Studenten organisiertes Treffen zum gemeinsammen Sport. Dafür hat die Fachschaft das USZ (Sportgelände der Universität) gemietet. Hier treffen sich einige Geowissenschaftler wöchentlich draußen auf dem Kunstrasenplatz zum gemeinsamen Fußballspielen.

Im Vordergrund steht hierbei die sportliche Betätigung, doch auch das Kennenlernen der Studenten untereinander - und das auch Semesterübergreifend - ist ein wichtiger Aspekt der Veranstaltung. Des Öfteren klingt der Abend nach dem gemeinsamen Sport mit einer kleinen Erfrischung in einer gemütlichen Runde aus.

Im Sommersemester 2014 findet Geo-Fußball immer Dienstags ab 21:30 Uhr statt.

Ansprechpartner:   Udo Bormann
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Treffpunkt - GeoFußball


Ersti-Fahrt

Das Projekt 'Ersti-Fahrt' ist eine gemeinsame Fahrt der Erst- und Zweitsemestler mit Mitgliedern des FSR Geowissenschaften. Über ein Wochenende sollen sich die Studenten besser untereinander  kennenlernen und vorallem auch Kontakte zwischen Biogeo- und Geowissenschaftlern knüpfen. Dabei bietet der FSR Exkursionen zur Einführung in das Studium an und stellt sich und seine Arbeit genauer vor. Dabei ist natürlich auch genug Zeit fürs Grillen, Spiele und gemütliche Abende.

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Geo-Grillnacht und Geo-Filmnacht

Geo-Grillnacht       

Geo-Filmnacht

Eine Geo-Grillnacht ist ein gemütliches Grillen im Institutsgarten im Anschluss an einen Fachvortrag.

Zu jedem Semesterbeginn veranstaltet die Fachschaft Geowissenschaften das Ersti-Grillen, um die neuen Studierenden Willkommen zu heißen, Kontakte zwischen Studierenden und Dozenten zu verbessern und sich näher kennenzulernen. Die lockere Atmosphäre und das entspannte Beisammensein stehen dabei im Vordergrund.

 

Die Geo-Filmnächte im Institut bieten Lehre und Spaß:

Ein Vortragender berichtet über geowissenschaftlich interessante Themen und steht dannach den Studenten für Fragen zur Verfügung. Im Anschluss klingt der gemeinsame Abend mit einem Film aus. Für Verpflegung ist natürlich auch gesorgt.

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Geo-Filmnacht