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ChemGeo Newsletter - Ausgabe Februar 2017

Inhalt

Termine und Veranstaltungen

  • Save-the-Date: Interessante Veranstaltungen zur Berufsorientierung

Neues aus der Fakultät

  • Studium & Stadt: Neue Webseiten zum Studentenparadies Jena und zum Studiengang Biogeowissenschaften
  • Forschung: Mineralogen haben untersucht, weshalb das Mineral Erionit krebserregend ist

Hinter den Kulissen

  • Drei Geographie Studenten berichten über ihr Forschungsprojekt zum SonneMondSterme-Festival

FAQ: Sie fragen, wir antworten!

  • Wie finde ich mein Wunschstudium? Tipps von Studienfachberaterin Dr. Kristina Dubnack und Lehramtsstudentin Ariane Schneider

Zum Schluss... - Interessantes und Kurioses aus Jena

  • Vom Kanninchensportverein bis zum schwersten Kartoffelkloß: 5x unnützes Wissen über Jena

Impressum



Termine und Veranstaltungen

Save-the-Date: Interessante Veranstaltungen zur Berufsorientierung

Hochschulinformationstag2017_grafik

Es gibt viele Möglichkeiten, die Uni Jena näher kennenzulernen, zum Beispiel beim Hochschulinfotag am 13. Mai.       

Das Abi rückt immer näher und Sie wissen noch nicht, was und wo Sie danach studieren möchten? Dann sollten Sie sich folgende Termine vormerken:

Uni Jena vor Ort kennenlernen: Hochschulinfotag und Orientierungs-Workshop
  • 13. Mai 2017: Hochschulinformationstag der Universität Jena
    Von 9:30-14 Uhr gibt es mehr als 40 Infostände, verschiedene Vorträge, Campus- und Institutsführungen und viele weitere Aktionen. In der Chemie gibt es z.B. Laborführungen und die Geographen bieten Schnupperexkursionen an. Mehr Infos: www.uni-jena.de/Infotag
  • 11.-13. Mai 2017: Orientierungs-Workshop
    Für alle, die von weiter her kommen und auch die Stadt Jena näher kennenlernen möchten, gibt es vor dem Hochschulinfotag einen Orientierungs-Workshop. Auf dem Programm stehen unter anderem eine Stadt- und Campusführung, das Schnuppern in Lehrveranstaltungen verschiedener Fachbereiche und natürlich der Besuch des Hochschulinfotages. Mehr Infos und die Anmeldung gibt es online: www.uni-jena.de/Studienorientierung

Uni Jena on tour: Messen und Berufsinfotage
Keine Lust oder Zeit, nach Jena zu fahren? Die Universität Jena ist auch regelmäßig auf Messen und in Schulen unterwegs.

Hier einige Termine, bei denen Sie sich speziell über die Fächer Chemie, Geographie und (Bio-)Geowissenschaften informieren können:
  • 11. Februar 2017: Kulmbacher Abitura im Caspa-Vischer-Gymnasium Kulmbach
    Die Uni Jena ist mit einem Infostand vor Ort. Außerdem hält Chemie-Absolventin Neele van Laaten einen Vortrag zum Chemie-Studium in Jena. Mehr Infos: www.abitura.info
  • 10.-11. März 2017: Studienbasar im Melanchthon-Gymnasium Nürnberg
    Die Uni Jena ist am 10. März mit einem Infostand vor Ort. Außerdem hält Geographin und Mitarbeiterin Claudia Hilbert einen Vortrag zum Studium der Biogeowissenschaften. Mehr Infos: www.melanchthon-gymnasium.de/die-schule/studienbasar
  • 4. Juli 2017: Schülermesse Traumberuf IT & Technik von absolut karriere in München
    Die Messe informiert speziell zu Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten im naturwissenschaftlichen und technischen Bereich. Am Stand der Uni Jena können Sie mit Dozenten und Studenten der Fachrichtungen Chemie, Geographie, (Bio-)Geowissenschaften, Physik und Werkstoffwissenschaften sprechen. Mehr Infos: www.absolut-karriere.de/veranstaltungen/traumberuf-ittechnik

Und hier eine Auswahl an Messen, bei denen die Uni Jena ganz allgemein vertreten ist und bei denen Sie sich über das gesamte Studienangebot informieren können:

  • 10.-12. Februar 2017: Messe Einstieg Köln
    Die Uni Jena finden Sie am Stand H34.
  • 17.-18. Februar 2017: Messe Einstieg Hamburg
    Die Uni Jena finden Sie am Stand H19. Außerdem informiert Studienberater Thomas Klose an beiden Tagen in einem Vortrag über das Lehramtsstudium in Jena (Beginn jeweils 13 Uhr).
  • 21.-22. April 2017: Messe Einstieg Frankfurt
    Die Studienberater der Uni Jena finden Sie am Stand H19.

Mehr Infos zu den Einstieg-Messen: www.einstieg.com


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Neues aus der Fakultät

Studium & Stadt:
Neue Webseiten zum Studiengang Biogeowissenschaften und zum Studentenparadies Jena

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Die neue Startseite der Webpage zum Studiengang Biogeowissenschaften
    
Wo kann man als Student in Jena gut und günstig wohnen? Wie ist das Jenaer Nachtleben? Und was gibts in den Mensen zu essen?
Auf der Webseite
www.studentenparadies-jena.de finden Sie genau auf solche Fragen Antworten. Und seit einigen Wochen präsentiert sich die Seite nun in frischem Design mit vielen Fotos mitten aus dem Studentenparadies. Übrigens: Was es mit dem Studenten"paradies" auf sich hat, das erfahren Sie ebenfalls dort. Einfach mal die Slideshow "Grüne Oasen" durchklicken!

Eine Frischkur bekommen hat auch die Webseite zum Studiengang Biogeowissenschaften: Auf www.bgw.uni-jena.de finden Sie nun alle wichtigen Informationen zum Bachelor- und Masterstudiengang, Absolventenporträts und Erfahrungsberichte von Studenten, die ein Semester im Ausland studiert haben.





Forschung:
Mineralogen aus Jena und Modena (Italien) haben untersucht, weshalb das Mineral Erionit krebserregend ist

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Der Jenaer Mineraloge Dr. Kilian Pollok an einem hochmodernen Transmissionselektronenmikroskop, das die Forscher zur Analyse des Minerals Erionit genutzt haben.

Foto: J.-P. Kasper/FSU
      
Das Mineral Erionit gilt als hochgradig krebserregend. In der Türkei musste vor einigen Jahren sogar ein ganzes Dorf umgesiedelt werden, da in seiner Umgebung der Stoff sehr verbreitet war und jeder zweite Einwohner an einer bestimmten Krebserkrankung starb, die durch das Einatmen von Erionitpartikeln ausgelöst wurde. Bisher vermutete man, dass das Element Eisen als Bestandteil des Minerals Erionit der Grund für die krebserregende Wirkung sei. Doch Mineralogen der Friedrich-Schiller-Universität Jena fanden jetzt gemeinsam mit Kollegen von der Universität Modena (Italien) heraus, dass das Metall in der Kristallstruktur von Erionit gar nicht vorkommt.

Mehr lesen: www.uni-jena.de/Forschungsmeldungen/FM170113_Erionit




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Hinter den Kulissen

Wenn das SMS-Festival zum Teil des Studiums wird: Drei Geographie-Studenten berichten von ihrem eigenen kleinen Forschungsprojekt

Vorlesungen, in denen der Professor etwas erklärt und die Studenten einfach zuhören müssen, gibt es zwar in jedem Studium. Doch so richtig spannend wird es dann, wenn man als Student auch selbst einmal etwas forschen darf. Im Bachelor-Studiengang Geographie gehören daher in vielen Seminaren ab dem vierten Semester studentische Forschungsprojekte zum Lehrplan. Hier erzählen die drei Geographie-Studenten Wendy Krönert, Vladyslav Symonenko und Maximilian Pfeil von ihrem Projekt über das SonneMondSterne-Festival (SMS-Festival), eines der größten Elektro-Festivals in Europa.

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Bis zu 35.000 Besucher strömen jährlich in das knapp 4.000-Einwohner-Städtchen Saalburg-Ebersdorf zum SonneMondSterne-Festival. Die drei Geographie-Studenten Wendy Krönert, Vladyslav Symonenko und Maximilian Pfeil haben sich im Rahmen eines Seminars genau mit diesem Festival beschäftigt.

Foto: J.-P. Kasper/FSU

Worum genau ging es in eurem Projekt und was waren die Ergebnisse?
Wendy: In unserem Forschungsprojekt haben wir uns mit Event-Tourismus beschäftigt, speziell mit dem SonneMondSterne-Festival in Saalburg-Ebersdorf in Südthüringen. Dabei ging es uns um die Frage, ob dieses Festival als bedeutendes Großereignis in der Region eine Wahrnehmungsänderung des Ortes bei den Bewohnern bewirkt.
Maximilian: Bei unserem Projekt handelte es sich um eine qualitative Studie, das heißt wir haben subjektive Sichtweisen erfasst und keine Daten gesammelt, die man statistisch auswerten kann. Daher ist das mit eindeutigen Ergebnissen immer so eine Sache. Tendenziell konnten wir feststellen, dass sich die Wahrnehmung der Bewohner verändert hat. Allerdings ist diese Veränderung nicht einzig auf das Festival zurückzuführen. Für eindeutigere Ergebnisse müsste sich eine quantitative Studie anschließen.


Wie seid ihr auf das Thema gekommen?

Vladyslav: Das Projekt war Teil des Seminars "Sozialgeographie III" im Wintersemester 2016/17, in dem es um Geographien des Tourismus ging. Es gibt viele unterschiedliche Tourismus-Arten, wobei wir uns für den Event-Tourismus entschieden und uns überlegt haben, welche großen Events es in Thüringen gibt. Die anderen Gruppen in unserem Seminar haben sich zum Beispiel mit Dark-Tourism, Kultur- und Bildungstourismus und Wander- und Fahrradtourismus beschäftigt.


Wie genau lief die Projektarbeit ab, wie seid ihr vorgegangen?

Maximilian: Zuerst gab es in zwei Wochenendsitzungen mit allen Seminarteilnehmern Input von unserem Dozenten: Er hat uns erklärt, wie qualitative Forschung funktioniert und wir wurden mit der Thematik vertraut gemacht. Danach sind wir mit unserem Aufnahmegerät nach Saalburg-Ebersdorf gefahren und haben ein Interview mit dem Bürgermeister geführt. Ein paar Wochen später fuhren wir noch einmal in den Ort, um Passanten zu befragen. Danach haben wir die Interviews verschriftlicht.
Wendy: Im Moment sind wir dabei, die Interviews auszuwerten. Dafür haben wir ein Kategoriensystem erstellt, mit dem wir aus den Interviews die Informationen herausfiltern, die für die Beantwortung unserer Forschungsfrage brauchen. Zwischendurch haben wir auch unserem Dozenten über unsere Arbeit berichtet, der uns dann Hinweise und Anregungen für Verbesserungen gegeben hat.


Wo gab es Schwierigkeiten und was hat euch besonders viel Spaß an der Projektarbeit gemacht?

Wendy: Ein Projekt, das in einer bestimmten - und dann auch noch sehr kurzen - Zeit Ergebnisse erfordert, ist immer schwierig. Denn es gibt immer unvorhergesehene Dinge, welche den Zeitplan durcheinanderbringen. Zum Beispiel war es schwierig, einen Termin für das Interview mit dem Bürgermeister zu bekommen, auch weil gerade Weihnachtszeit war.
Vladyslav: Aber die Interviews haben viel Spaß gemacht. Und der Bericht und die Präsentation sind trotzdem rechtzeitig fertig geworden!

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FAQ: Sie fragen, wir antworten!

Wie finde ich mein Wunschstudium? Tipps von Studienfachberaterin Kristina Dubnack und Lehramtsstudentin Ariane Schneider

Was will ich später mal werden? Lokführer, Fußballspieler oder "irgendwas mit Tieren": Als Kind ist die Antwort auf die Frage meist einfach. Doch umso näher der Schulabschluss rückt, umso schwieriger wird es. Um Ihnen die Suche nach Ihrem Wunschberuf und Wunschstudium ein wenig zu erleichtern, haben wir für Sie einen Fahrplan erstellt, der Ihnen zeigt, was wann zu tun ist. Außerdem gibt's Tipps von Dr. Kristina Dubnack, Studienfachberaterin für das Fach Chemie, und Lehramtsstudentin Ariane Schneider berichtet von ihren Erfahrungen:

Dr. Kristina Dubnack

Dr. Kristina Dubnack ist Studienfachberaterin für das Fach Chemie und rät, sich vorher einen Eindruck von der Wunsch-Hochschule zu verschaffen, etwa beim Hochschulinformationstag oder mit einem Schnupperstudium.


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Ariane Schneider studiert im 1. Semester Geographie und Mathematik auf Lehramt. Bei der Suche nach dem richtigen Studiengang haben ihr vor allem ihre Lehrer, Freunde und Familie geholfen.

Fotos [2]: privat
  Beginn gymnasiale Oberstufe: Was will ich und was kann ich?
Machen Sie sich Gedanken über Ihre Interessen, Vorlieben, Stärken und Schwächen. Versuchen Sie Antworten zu finden auf Fragen wie: Mit welchen Dingen beschäftige ich mich gern in meiner Freizeit? Was macht mir in der Schule besonders Spaß? Welche Aufgaben fallen mir leicht, welche schwer? Schreiben Sie Ihre Gedanken auf und tauschen Sie sich mit Ihren Eltern, Freunden und Lehrern aus. Auch Online-Tests können helfen, wie zum Beispiel der Online-Studiencheck der Uni Jena (www.studiencheck.uni-jena.de). Eine Übersicht über weitere Online-Tests gibt's hier: www.campus-thueringen.de/studienwahl/online-selbsttests. Zum Schluss sollten Sie grobe Berufsfelder und Fachrichtungen abstecken können.

Tipp von Kristina Dubnack: Studieren Sie kein Fach nur wegen der vermeintlich guten Jobaussichten oder weil Sie sonst nichts Besseres wissen. Natürlich gibt es in jedem Fach Dinge, die einem weniger Spaß machen und schwer fallen. So muss zum Beispiel jeder Chemie-Student am Anfang auch Vorlesungen in Mathematik und Physik belegen. Aber wenn Sie sich für Ihr Studienfach wirklich interessieren und dafür brennen, dann fällt Ihnen das Studium leichter - auch die Mathe- und Physikvorlesungen.

So erging es Ariane: Bereits während der Schulzeit kristallisierten sich für mich besondere Interessenschwerpunkte und Stärken in Bezug auf gewisse Fächer heraus. Das galt auch für Bereiche, die mir weniger gut lagen und dementsprechend bereits vor der gymnasialen Oberstufe für mich wegfielen. In der Wahl meiner Leistungsfächer für die letzten beiden Schuljahre konnte ich auf diesem Weg besonders Wert auf die mich ansprechenden Teilgebiete legen. Nicht zuletzt dank sehr guter Lehrer wuchs meine Begeisterung für das Fach Geographie immer weiter und es stand schnell fest, dass es für mich in diese Richtung gehen soll. Praktika halfen bereits in vorangegangenen Klassenstufen, mich auf den Lehrerberuf zu fokussieren. Mit der Entscheidung für das zweite Fach tat ich mich etwas schwer, allerdings wurde dann durch die Abiturvorbereitungszeit mein Interesse geweckt und ich entschied mich im Endeffekt für Mathe als zweites Fach.


Vorletztes Schuljahr bis 1. Halbjahr letztes Schuljahr: Welches Studienfach und welche Hochschule passen zu mir?
Finden Sie heraus, welche Studiengänge und Ausbildungen es in der Fachrichtung gibt, die Sie für sich abgesteckt haben. Sammeln Sie detaillierte Informationen über die interessantesten Kandidaten und erstellen Sie eine Tabelle zum Vergleich. Nutzen Sie für einen ersten Überblick die Berufsinformationszentren sowie Online-Studienportale (z.B. www.studis-online.de, www.studieren.de, www.hochschulkompass.de, www.studienwahl.de). Im nächsten Schritt recherchieren Sie weitere Informationen am besten auf den Webseiten der Hochschulen oder bei Studien- und Berufsmessen. Außerdem sollten Sie sich Rat bei den jeweiligen Studienberatern holen und Ihre Wunsch-Hochschulen vor Ort besuchen. Denn dort können Sie nicht nur mit Dozenten und Studierenden sprechen, sondern Sie bekommen auch einen Eindruck von der Atmosphäre am Studienort. Alle Ansprechpartner für die Studiengänge im Bereich Chemie, Geographie und (Bio-)Geowissenschaften finden Sie hier: www.chemgeo.uni-jena.de/Studium/Studieninteressierte

Tipp von Kristina Dubnack: Der Hochschulinformationstag ist ideal, um sich einen Eindruck von der Universität Jena und ihren Studienangeboten zu verschaffen. Doch es gibt über das Jahr verteilt noch viele weitere Gelegenheiten, die Universität oder ein spezielles Studienfach näher kennenzulernen. Einblicke in die Fächer Chemie, Geographie und (Bio-)Geowissenschaften erhalten Sie zum Beispiel bei den öffentlichen Samstagsvorlesungen oder bei einem Schnupperstudium. Auch ein Blick in den Veranstaltungskalender der Universität kann sich lohnen. An der Fakultät gibt es zudem in allen Bereichen - Chemie, Geographie, (Bio-)Geowissenschaften - die Möglichkeit, Seminarfacharbeiten zu absolvieren.

So erging es Ariane: Im Laufe der Schulzeit besuchte ich mehrere Veranstaltungen zum Thema Berufsberatung und -orientierung. Dort absolvierte ich unterschiedliche Online-Tests und versuchte festzustellen, ob meine Ideen bezüglich Studiengang und Berufsfeld auch zu meinen Fähigkeiten passten. Vor allem aber halfen mir meine Lehrer, Freunde und natürlich auch meine Familie. Sie konnten mich sowie meine Stärken und Schwächen einschätzen und gaben Ratschläge, welche Studiengänge für mich in Frage kommen könnten. Den Hochschulinformationstag der Uni Jena habe ich ebenfalls besucht, um einen genaueren Überblick zu bekommen, welche Studienrichtung meine Interessen anspricht. Dort konnte man neben Qualifikationstests in verschiedensten Bereichen insbesondere wertvolle Informationen durch detaillierte Informationsveranstaltungen und den Kontakt zu Studenten höherer Semester gewinnen, um beispielsweise ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Voraussetzungen es für bestimmte Fächer gibt.


2. Halbjahr letztes Schuljahr: Wie komme ich zu meinem Wunschstudium, was kostet es und wo kann ich wohnen?
Nun geht's endlich auf die Zielgerade: Ihre Liste sollte inzwischen auf Ihren Wunschstudiengang mit einigen Alternativen geschrumpft sein. Schauen Sie sich genau die entsprechenden Zulassungsvoraussetzungen und Bewerbungsfristen an. Klären Sie, welche Bewerbungsunterlagen nötig sind und informieren Sie sich über Wohnungsangebote und Finanzierungsmöglichkeiten. So können Sie sich bereits ab dem 1. April eines Jahres um einen Wohnheimplatz in Jena bewerben, wenn Sie Ihr Studium im Wintersemester beginnen. In Sachen BAföG und Wohnheimplatz in Jena hilft Ihnen übrigens das Studierendenwerk Thüringen weiter.  Und wenn das Studium dann los geht, dann sind die Studieneinführungstage, Lerngruppen oder auch das Engagement im Fachschaftsrat oder in einer Hochschulgruppe ideal, um schnelle neue Leute kennenzulernen.

Tipp von Kristina Dubnack: Viele denken, dass Stipendien nur für einen kleinen elitären Kreis bestimmt sind. Doch es gibt zahlreiche Stipendien mit verschiedenen Ausrichtungen und vor allem: Unterschätzen Sie sich nicht! Ihre Chance auf ein Stipendium ist häufig größer, als Sie zunächst denken. Einen Überblick über Fördermöglichkeiten finden Sie auf der Webseite www.uni-jena.de/Foerdermoeglichkeiten.

So erging es Ariane: Für mich war die Entscheidung, wo ich denn letztendlich studieren wollte, relativ leicht. Ich habe in Jena bereits mein Abitur geschrieben, meine Familie wohnt hier, und auch mein Freund studiert in dieser Stadt. Mir sind der Kontakt und die Nähe zu diesen Menschen sehr wichtig, aber auch die Stadt an sich hat mich überzeugt. Jena ist weder zu groß noch zu klein. Auch zieht es viele junge Leute genau wegen des Studiums hier her und das bedeutet, dass hier immer etwas los ist und man ständig neue Leute kennen lernen kann. Natürlich gibt es eben aufgrund der vielen Studenten Lokalitäten zum Feiern und Ausgehen, aber die Natur rundherum kommt hier auch nicht zu kurz. Ich hatte am Anfang die Befürchtung, dass ich womöglich nicht schnell Anschluss finden könnte, aber spätestens nach 2 Wochen Vorbereitungskurs inklusive Studieneinführungstagen hatte ich bereits einen bunten Haufen neuer und netter Leute um mich und schon eine kleine Lerngruppe, die bereit für das erste Semester waren.


>> Sie haben noch eine andere Frage zum Studium eines der Fächer Chemie, Geographie, Geowissenschaften oder Biogeowissenschaften oder aber zum Studium an der Universität Jena ganz allgemein? Dann schreiben Sie an Wir leiten die Frage dann an den entsprechenden Studienfachberater weiter, der sie kompetent beantwortet - und vielleicht erscheint genau Ihre Frage in der nächsten Ausgabe des Newsletters! <<


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Und zum Schluss...

...gibt es diesmal 5x unnützes Wissen über Jena:

Vom ersten Kaninchensportverein Deutschlands bis zum größten Kartoffelkloß der Welt

kaninhop

In Jena gibt es den ersten  Kaninchensportverein Deutschlands - einer von solchen Dingen, die man im Gedächtnis behält, obwohl man sie sich nicht zu merken braucht - eben unnützes Wissen!

Foto: Wikipedia/User Nordelch
                 
1. In Jena nehmen deutschlandweit die meisten Väter Elternzeit: Laut Statistischem Bundesamt bezogen knapp 58 Prozent der Jenaer Männer, die im Jahr 2014 Vater geworden waren, Elterngeld - deutscher Spitzenwert.

2. In Jena gibt es den ersten Kaninchensportverein Deutschlands. Der 1. Thüringer Kaninchensport Jena e.V. betreibt Kaninhop: Das ist eine aus Dänemark und Schweden stammende Sportart, bei der Kaninchen über eine Strecke mit verschiedenen Hindernissen springen.

3. 2010 wurde in Jena der schwerste Kartoffelkloß der Welt gekocht. Er wog 365 Kilogramm und musste 8 Stunden in einem Spezialtopf gegart werden.

4. Jan Zelezný, tschechischer Leichtathlet, Weltmeister und Olympiasieger, gelang am 25. Mai 1996 in Jena mit 98,84 Metern der noch heute gültige Weltrekord im Speerwerfen.

5. Am 5. Juni 2009 entstand in Jena das größte Kreide-Pflaster-Bild der Welt. Mehr als 5.000 Jenaer Schüler und Studenten brachten auf 11200 Quadratmetern ein Kreidebild auf den Straßenbelag, in dem ausschließlich mathematische und geometrische Formeln und Regeln illustriert wurden.


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Impressum

Herausgeber: Chemisch-Geowissenschaftliche Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Humboldtstr. 11, 07743 Jena

Redaktion: Claudia Hilbert

E-Mail:

Tel.: 03641 948005

www.chemgeo.uni-jena.de


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