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ChemGeo Newsletter - Ausgabe Juli 2016

Inhalt

Termine und Veranstaltungen

  • Bewerbungstermine für das Wintersemester 2016/17
  • Neue Ausstellung in der Mineralogischen Sammlung und weitere Tipps für die Sommerferien

Neues aus der Fakultät

  • Studium: Studierende und Dozenten kennenlernen beim Online-Studiencheck
  • Forschung: Jenaer Chemiker entschlüsselt das Rätsel mittelalterlicher Glasscherben
  • Forschung: Mineralogen lesen im Archiv des Sonnensystems

Hinter den Kulissen

  • Vorgestellt: Dr. Dirk Merten, Studienfachberater für das Fach Biogeowissenschaften

FAQ: Sie fragen, wir antworten!

  • Wie wichtig sind gute topographische Kenntnisse für das Geographie-Studium? Und was sind eigentlich Geoinformatik und Fernerkundung?

Zum Schluss... - Interessantes und Kurioses aus Jena

  • Der Schulwandertag: erfunden von einem Jenaer Pädagogen

Impressum



Termine und Veranstaltungen

Bewerbungstermine für das Wintersemester 2016/17: Jetzt einschreiben und ab Oktober ins Unileben starten!

Bewerbungstermine fürs Wintersemester 16/17 nicht verpassen!
  
 
Sie haben in diesem Jahr Ihr Abitur gemacht und wollen zum Wintersemester 2016/17 anfangen, zu studieren? Dann beachten Sie die unterschiedlichen Bewerbungstermine für die grundständigen Studiengänge (d.h. Bachelor- oder Lehramts-Studiengänge) der Universität Jena: Prüfen Sie zunächst, ob ihr Wunsch-Studiengang zulassungsfrei oder zulassungsbeschränkt ist. Ist er zulassungsbeschränkt, dann sollten Sie sich beeilen! Noch bis zum 15. Juli können Sie sich bewerben. Wenn er zulassungsfrei ist, dann haben Sie noch bis zum 15. September Zeit. Für ausländische Bewerber gelten z. T. andere Fristen.

Übrigens: Die Bachelor-Studiengänge Chemie, Geographie, Geowissenschaften und Biogeowissenschaften sowie die beiden Lehramts-Studiengänge Chemie und Geographie sind an der Uni Jena alle zulassungsfrei!

Die Einschreibung an die Universität Jena erfolgt ausschließlich online. Hier finden Sie alle weiteren Informationen zur Bewerbung und Einschreibung. Bei weiteren Fragen hilft Ihnen das Studierenden-Service-Zentrum der Universität Jena gerne weiter!



Und falls Sie zwar noch kein Abitur gemacht haben, aber trotzdem einmal den Unialltag kennenlernen möchten: Vom 24. Oktober 2016 bis zum 24. Februar 2017 gibt es für alle Schüler wieder die Möglichkeit, beim Schnupperstudium verschiedene Lehrveranstaltungen zu besuchen!

 




Tipps für die Ferien: Neue Sonderausstellung und Ferienworkshops in der Mineralogischen Sammlung
"Anti-Stress-Tierchen" mit Achat (l.) und Rosenquarz - zu sehen in der Mineralogischen Sammlung

Diese "Anti-Stress-Tierchen" mit Achat (l.) und Rosenquarz sind zu sehen in der Mineralogischen Sammlung.
Foto: Fotozentrum der Universität Jena


        

Es regnet in den Sommerferien oder Sie haben einfach mal Lust auf etwas anderes als Freibad, Park und Eiscafé? Dann ist vielleicht die Mineralogische Sammlung der Universität Jena das richtige für Sie: Dort gibt es nämlich eine neue Sonderausstellung und spezielle Ferienangebote.

Die neue Ausstellung zeigt "Die ganz besonderen Eigenschaften der Minerale". Denn Minerale haben nicht nur eine bestimmte Dichte, Farbe oder einen speziellen Glanz. Vielen Mineralien und Gesteinen werden auch immer wieder Wirkungen zugeschrieben: Beispielsweise hilft Rosenquarz angeblich bei Liebeskummer, Perlmut vermittelt Selbstvertrauen und Onyx sorgt für eine gesündere Haut. Die Ausstellung versucht nachzuspüren, woher die angebliche Wirkung stammt und sie zeigt, wo Wissenschaft aufhört und Mythos beginnt.

Noch bis zum 24. Oktober können Sie die Sonderausstellung besuchen, der Eintritt ist frei. Öffnungszeiten der Mineralogischen Sammlung (Sellierstraße 6): Montag und Donnerstag 13 bis 17 Uhr sowie nach Vereinbarung.

Und an folgenden Tagen gibt es spezielle Ferienworkshops:

  • Dienstag, 12. Juli, 10 Uhr: Der Bergkristall und seine Freunde
  • Freitag, 15. Juli, 10 Uhr: Zink-, Blei- und Kupfererze
  • Mittwoch, 20. Juli, 10 Uhr: Achate, wie Bilder der Natur
  • Montag, 01. August, 15 Uhr: Kinder lassen ihre Schätze bestimmen

Mehr Informationen gibt es auf der Webseite der Mineralogischen Sammlung.

Weitere Workshops in Jena und Tipps für die Ferien finden Sie übrigens auch auf der Webseite von witelo - dem Jenaer Netzwerk für wissenschafltich-technische Lernorte.


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Neues aus der Fakultät

Studium:
Online-Studiencheck: Interviews mit Studierenden und Dozenten,
Fotorundgänge und vieles mehr

Online Studiencheck: Videos, Fotorundgänge, Selbsttest und mehr

Homepage des Online-Studienchecks

Online Studiencheck: Chemie-Student Lennart im Interview
Chemie-Student Lennart berichtet im Video-Interview von seinem Unialltag
      
Sie interessieren sich für ein bestimmtes Studienfach, aber sind sich nicht sicher, ob es wirklich der richtige für Sie ist? Oder wollen Sie einfach gern einmal ein paar Studierende und Professoren der Universität Jena kennenlernen? Dann besuchen Sie doch einmal den Online-Studiencheck!

Auf der Webseite finden Sie kompakt alle wesentlichen Informationen zu den einzelnen Studiengängen der Friedrich-Schiller-Universität. Außerdem erzählen Studierende, Dozenten und Absolventen in Video-Interviews, wie sie das Studium in Jena erleben und wie es für sie nach dem Abschluss weiterging. Beim Fotorundgang erhalten Sie einen Einblick in den Studienalltag und beim Selbsttest können Sie herausfinden, ob Ihr Wunschfach wirklich zu Ihren Interessen und Erwartungen passt. Und wenn Sie weitere Fragen haben, so finden Sie auf der Webseite auch den passenden Ansprechpartner, an den Sie sich wenden können.

Und hier geht es zum
- Online-Studiencheck Chemie
- Online-Studiencheck Geographie
- Online-Studiencheck Geowissenschaften und
- Online-Studiencheck Biogeowissenschaften.

Auch viele andere Studienfächer sind beim Online-Studiencheck dabei - einfach mal reinschauen unter www.studiencheck.uni-jena.de. Viel Spaß!


Forschung:
Chemie-Doktorand Ferdinand Drünert löst das Rätsel mittelalterlicher Glasscherben - und erhält dafür einen internationalen Forschungspreis

Chemie-Doktorand Ferdinand Drünert hat mittelalterliche Glasscherben analysiert.
Der Chemiker Ferdinand Drünert hat das Rätsel von rotem, undurchsichtigem Glas aus dem 15. Jahrhundert gelöst.
Foto: Fotozentrum FSU Jena
      
Chemie und Archäologie passen nicht zusammen? Von wegen! Dass das Gegenteil der Fall ist, das hat der Jenaer Chemie-Doktorand Ferdinand Drünert bewiesen. Er hat rote, undurchsichtige Glasscherben aus dem 15. Jahrhundert untersucht. Die Trübung des Glases stellte die Forscher bisher vor ein Rätsel, doch Ferdinand Drünert hat nun eine mögliche Antwort gefunden.

Die Scherben reich verzierter Gläser stammen von zwei archäologischen Untersuchungen des Hütten-Standortes "Unterhalb Dornsweg" im Taunus und wirken eher wie Keramik denn Glas. Chemiker und Physiker bezeichnen solche undurchsichtigen Gläser als opak. Wie Ferdinand Drünert mithilfe eines Raster-Elektronenmikroskopes herausgefunden hat, sind feinste Partikel von metallischem Kupfer und Bläschen möglicherweise die Ursache für die Trübung. Diese sorgen bei der Herstellung für eine Phasenseparation - einem Prinzip, welches zum Beispiel auch bei Wasser und Öl zu beobachten ist, wenn man beide miteinander vermischt, erklärt der Chemiker. Für seine Untersuchungen wurde er kürzlich sogar mit einem internationalen Forschungspreis ausgezeichnet. Mehr lesen...




Forschung:
Lesen im Archiv des Sonnensystems: Die 29-jährige Wissenschaftlerin Agnese Fazio untersucht winzig kleine Asteroidenstückchen - und begibt sich damit in die Anfangszeit unseres Sonnensystems

Die Mineralogen Agnese Fazio und Falko Langehorst erforschen Staubteilchen eines Asteroiden.
Die Mineralogen Dr. Agnese Fazio und Prof. Dr. Falko Langenhorst erforschen Staubteilchen des Asteroiden "25143 Itokawa".
Foto: Fotozentrum FSU Jena
      
Der Grund für Dr. Agnese Fazio, nach Jena zu kommen, ist klein, geradezu winzig, aber dafür umso bedeutender. Denn die italienische Mineralogin erforscht nicht weniger als die Geschichte unseres Sonnensystems - und das anhand von Staubpartikeln. Besonders machen diese wenige Mikrometer großen Körnchen ihre Quelle: Denn sie stammen vom mehr als 40 Millionen Kilometer entfernten Asteroiden "25143 Itokawa". Die Raumsonde "Hayabusa" der japanischen Weltraumorganisation JAXA hatte die Proben 2010 mit zur Erde gebracht. In der ersten Untersuchungsphase wurden die kostbaren Proben nur zwei Einrichtungen in Europa zur Verfügung gestellt, eine davon ist das Institut für Geowissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Im Rahmen eines Stipendiums der Alexander von Humboldt-Stiftung nimmt die 29-jährige Sizilianerin nun in den kommenden zwei Jahren in Jena die Proben genauer unter die Lupe...  Mehr lesen...


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Hinter den Kulissen

In dieser Rubrik möchten wir Ihnen die Menschen der Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät - sowohl Studierende als auch Professoren und Dozenten - und besondere Einrichtungen an der Fakultät vorstellen. Diesmal gibt es ein Porträt von Dr. Dirk Merten: Studienfachberater für den Studiengang Biogeowissenschaften.


 "Ich kann mich noch sehr lebhaft an mein eigenes erstes Semester erinnern!" - Fünf Fragen an Dr. Dirk Merten, Studienfachberater für das Fach Biogeowissenschaften
 Studienfachberater Dirk Merten im Gespräch mit einer Studentin
Studienfachberater Dirk Merten im Gespräch mit einer Studentin
Foto: C. Worsch/ Studienplatzmarketing Universität Jena

Studienfachberater Dirk Merten im Gelände
Dirk Merten dort, wo Biogeowissenschaftler
am liebsten sind: im Gelände!
Foto: privat
            
Dr. Dirk Merten arbeitet als Wissenschaftler am Institut für Geowissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität. Außerdem ist er Studienfachberater für das Fach Biogeowissenschaften und hilft Studierenden und Schülern bei sämtlichen Fragen rund ums Studium.

Können Sie sich noch an Ihr erstes Semester als Student an der Universität erinnern?
Ich habe Chemie studiert und kann mich noch heute sehr lebhaft an mein erstes Semester erinnern. Zum einen habe ich sehr viele interessante Menschen kennengelernt, insbesondere in den zahlreichen Labor-Praktika. Zum anderen ist mir der tolle Empfang von uns "Erstis" durch die Studierenden höherer Semester im Rahmen der Studieneinführungstage noch sehr gut im Gedächtnis. Hieran erinnere ich mich gerne zurück, wenn ich als Studienfachberater jetzt selbst die Studieneinführungstage organisiere, um unseren neuen Studierenden einen guten Start ins Studium zu ebnen.

Woran forschen Sie derzeit?
Heutzutage sind technische Produkte wie Smartphones, Windräder und Co aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Für die Herstellung werden allerdings viele, zum Teil auch seltene, Metalle benötigt. Diese Metalle werden im Wesentlichen durch Bergbau gewonnen, wobei es zu einer Freisetzung der Metalle in die Umwelt und damit zu einer schädlichen Beeinflussung des Grundwassers und des Bodens und im schlimmsten Fall zu einer Aufnahme in die Nahrungskette kommen kann. Daher forschen wir daran, die Freisetzung und die Verlagerung der Metalle in der Umwelt besser zu verstehen. Genau das steht auch im Fokus des Studienganges Biogeowissenschaften.

Wollten Sie schon immer Wissenschaftler werden?
Ich habe nie groß darüber nachgedacht, Wissenschaftler zu werden. In der Chemie ist es üblich, eine Doktorarbeit an das Studium anzuschließen. Hier habe ich Spaß an der Forschung gefunden und daher nicht gezögert, als die Möglichkeit bestand, nach meiner Promotion in Dortmund an die Universität Jena zu wechseln.

Was fasziniert Sie an Ihrer Arbeit an der Universität?
Mich fasziniert insbesondere der Umgang mit jungen Menschen an der Universität, seien es Studierende oder junge Forscher. Auch ist es spannend für mich, über die Fächergrenzen hinweg zusammenzuarbeiten und ständig Neues hinzuzulernen. So bin ich schließlich auch von der Chemie in die Biogeowissenschaften gekommen.

Was raten Sie Schülern, die sich für Biogeowissenschaften (oder ein anderes naturwissenschaftliches Fach) interessieren, aber sich noch unsicher sind, ob es das Richtige für sie ist?
Zunächst bieten wir sehr viele Informationsmöglichkeiten im Internet an, so dass Sie sich bequem von zu Hause aus informieren können. Neben der Homepage des Studienganges und unserer Facebook-Seite gibt es den Online-Studiencheck mit Video-Interviews mit Professoren, Studierenden und Absolventen. Außerdem empfehle ich Ihnen, Stadt und Universität einmal persönlich kennenzulernen, z. B. im Rahmen eines Schnupperstudiums oder beim Hochschulinfotag.



Hier gibt es mehr Infos zum Studium der Biogeowissenschaften und einen Einblick in den Alltag der Biogeo-Studierenden.


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FAQ: Sie fragen, wir antworten!

Diesmal haben wir für Sie zwei häufige Fragen zum Geographie-Studium herausgesucht:

Sören Hese beantwortet Fragen zum Geographiestudium
Der Geograph Sören Hese beantwortet Fragen zum Geographie-Studium.
Foto: privat
                              

Ich habe gelesen, dass das Geographie-Studium in Jena aus den drei Teilbereichen Physische Geographie, Humangeographie und Geoinformatik/Fernerkundung besteht. Die ersten beiden Bereiche kenne ich aus der Schule, doch was genau sind Geoinformatik und Fernerkundung?

Antwort von Dr. Sören Hese, Dozent für das Fach Geographie und Studienfachberater für den Masterstudiengang Geoinformatik: "Die Geoinformatik befindet sich an der Schnittstelle zwischen der angewandten Informatik und der Geographie. Sie beschäftigt sich mit verschiedenen digitalen Technologien und Methoden, um umweltbezogene Fragestellungen beantworten zu können. Wichtige Werkzeuge sind zum Beispiel Geographische Informationssysteme - Spezialsoftware zur Verarbeitung und Visualierung von raumbezogenen Daten. Auch die Fernerkundung gehört dazu: Damit ist die Auswertung von Luft- und Satellitenbildern gemeint, um beispielsweise Karten von Katastrophengebieten oder vom Zustand unserer Wälder zu erstellen. Wir nutzen hierfür zunehmend auch Daten, die von Drohnen aufgenommen wurden. Außerdem ist die Geoinformatik inzwischen ein wichtiges Berufsfeld mit vielen interessanten Stellenangeboten. In Jena können Sie übrigens bereits vom ersten Semester an Veranstaltungen im Bereich Geoinformatik und Fernerkundung belegen und sich später sogar darauf spezialisieren."


In Topographiekontrollen in der Schule bin ich immer gut. Bin ich daher für ein Geographie-Studium geeignet?     

Antwort von Dr. Sören Hese: "Topographisches Fachwissen ist zwar hilfreich, doch es ist keine wichtige Fähigkeit. Denn im Geographie-Studium geht es nicht um "Stadt-Land-Fluss". Vielmehr geht es darum, zu verstehen, wie, warum und wo bestimmte Prozesse der Natur entstehen. So beschäftigen Sie sich im Geographie-Studium zum Beispiel mit den Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels, mit den gesellschaftlichen Folgen der Globalisierung, mit Naturgefahren wie Hochwasser und Lawinen und auch mit Themen wie regionale Entwicklung und Nachhaltigkeit. Die Geographie ist ein Brückenfach zwischen Natur- und Sozialwissenschaften und wichtig ist, dass Sie sich für beide Bereiche interessieren. Im Laufe des Studiums können Sie sich dann entscheiden, in welchem Bereich Sie Ihren Schwerpunkt legen möchten: in der eher informatisch und technisch ausgerichteten Geoinformatik und Fernerkundung, in der naturwissenschaftlich ausgerichteten Physischen Geographie oder in der sozialwissenschaftlich ausgerichteten Humangeographie."


>> Sie haben noch eine andere Frage zum Studium eines der Fächer Chemie, Geographie, Geowissenschaften oder Biogeowissenschaften oder aber zum Studium an der Universität Jena ganz allgemein? Dann schreiben Sie an Wir leiten die Frage dann an den entsprechenden Studienfachberater weiter, der sie kompetent beantwortet - und vielleicht erscheint genau Ihre Frage in der nächsten Ausgabe des Newsletters! <<


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Und zum Schluss...

...möchten wir Ihnen Interessantes, Lustiges oder Kurioses über und aus Jena vorstellen. Diesmal geht es um den Schulwandertag:

 
Der Schulwandertag - erfunden vom Jenaer Pädagogen Karl Volkmar Stoy
Schulwandertag: Erfunden von einem Jenaer Pädagogen
Grafik: designed by
Eightonesix - Freepik.com
                                
Kino, Freizeitbad oder doch lieber eine richtige Wanderung? Egal wohin es beim nächsten Wandertag mit Ihrer Schulklasse gehen wird: Eine schöne Abwechslung vom Unterricht ist es ja in jedem Fall! Doch wussten Sie, dass Sie den Wandertag einem Jenaer zu verdanken haben? Genauer gesagt war es Karl Volkmar Stoy.
Der Pädagoge wurde 1815 im heutigen Sachsen geboren und lebte später in Jena, wo er unter anderem an der Universität arbeitete und eine Schule leitete. Für damalige Verhältnisse hatte Stoy ziemlich innovative Ideen: So war er zum Beispiel der Auffassung, dass die Schule mehr sein sollte als ein Ort des Lernens und der Wissensvermittlung. Seine von ihm gegründete Schule war daher auch eine der ersten mit angebauter Turnhalle. Und am 21. August 1853 wanderte er mit seiner gesamten Schulgemeinde von Jena zum Inselsberg im Thüringer Wald - die Geburtsstunde des Schulwandertages!

aus: SYMPOSIUM (Hrsg.): "Treffliches für Jena. Ideen Erfindungen und Innovationen", Jena 2011, 5. Auflage


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Impressum

Herausgeber: Chemisch-Geowissenschaftliche Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Humboldtstr. 11, 07743 Jena

Redaktion: Claudia Hilbert

E-Mail:

Tel.: 03641 948005

www.chemgeo.uni-jena.de


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