Readspeaker Menü

ChemGeo Newsletter - Ausgabe Juni 2017

Inhalt

Termine und Veranstaltungen


Neues aus der Fakultät


Hinter den Kulissen


FAQ: Fragen zu Uni und Studium kompakt beantwortet


Zum Schluss... - Interessantes und Kurioses aus Jena


Impressum



Termine und Veranstaltungen

Persönliche Studienberatung auf der Messe "Traumberuf IT&Technik" am 4. Juli in München 

Ein Student erklärt während der Schülermesse "Traumberuf IT&Technik" Schülern das Studienangebot der Universität Jena. Foto: absolut karriere

Auf der Schülermesse "Traumberuf IT & Technik" am 4.7. in München können Sie sich aus erster Hand über ein naturwissenschaftliches Studium an der Uni Jena informieren.
Foto: absolut°karriere

Du hast den Hochschulinformationstag der Uni Jena verpasst und willst dich aber nicht nur online, sondern auch einmal persönlich über das Studium speziell in naturwissenschaftlichen Fächern informieren? Am 4. Juli gibt es in München die Chance dazu: Denn dann sind wir auf der Schülermesse "Traumberuf IT & Technik" von absolut°karriere mit dabei.

Die Messe informiert über Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten im naturwissenschaftlichen und technischen Bereich. An unserem Stand informieren wir vor allem über die Fächer Chemie, Biogeowissenschaften, Geowissenschaften, Geographie, Physik und Werkstoffwissenschaften. Außerdem werden Studierende und Lehrende dabei sein, die einen direkten Einblick ins Studium geben können. Und etwas zum Anfassen & Mitmachen gibt es auch!

Die Messe ist kostenlos und wir freuen uns auf viele interessierte Besucher! Veranstaltungsort ist das MTC am Frankfurt Ring, los geht es um 8:30 Uhr, Veranstaltungsende ist 14:30 Uhr.

Mehr Infos zur Messe gibt's unter: www.absolut-karriere.de/veranstaltungen/traumberuf-ittechnik

Seitenanfang

Termine zu Studienorientierung und Studienbeginn: WhatsApp-Aktion im August und Bewerbungsfristen fürs WS 17/18

WhatsApp-Aktion "Vom der Couch auf den Campus"

Im August gibt es wieder eine WhatsApp-Aktionswoche: Alle Fragen rund ums Studium könnt ihr dann bequem per Chat loswerden!

Chatten mit Studienberatern

Persönliche Studienberatung schnell und unkompliziert? Möglich ist das vom 21.-25. August per WhatsApp! Die Universität Jena und die anderen Thüringer Hochschulen kannst du in diesem Aktions-Zeitraum zu allen Fragen per Chat erreichen - und dort deine Fragen rund ums Studium loswerden. Der Chat ist ideal gerade für alle, die im Herbst ein Studium beginnen möchten, aber noch unsicher sind, welches Fach das richtige ist oder welche Dinge noch vor Vorlesungsbeginn erledigt werden müssen. Aber auch, wenn ein Studium für dich erst in späterer Zukunft in Frage kommt, kannst du den Chat nutzen, um unkompliziert mit Studienberatern ins Gespräch zu kommen.

Alle Telefonnummern und genauen Infos gibt es unter: https://www.campus-thueringen.de/chat/?view=mail.

Bewerbungsfristen für die Einschreibung zum Wintersemester 2017/18

Die Einschreibung zum Wintersemester 2017/18 ist seit dem 15. Juni und noch bis zum 15. September für zulassungsfreie Studiengänge möglich. Zulassungsbeschränkte Studiengänge haben andere Fristen, in der Regel ist der 15. Juli der Stichtag. Aber keine Panik: Die Fächer Chemie, Geographie, Biogeowissenschaften und Geowissenschaften sind alle zulassungsfrei, sowohl als Bachelor- als auch als Lehramts-Studiengang! Alle Infos zum Thema Bewerbung & Einschreibung findet ihr unter: https://www.uni-jena.de/Bewerbung

Seitenanfang

Tipps für die Sommerferien: Workshops zu den Themen Chemie und Mineralogie 

Das Plakat listet alle Ferienangebote der Mineralogischen Sammlung auf.

Das Programm in den Thüringer Sommerferien 2017 der Mineralogischen Sammlung

(Klick auf Bild zum Vergrößern)

Sommer, Sonne, Kaktus: Mit diesen poetischen Worten hat Helge Schneider vor einigen Jahren das Sommer- und Urlaubsfeeling besungen. Wenn du in den Sommerferien neben Freibad und Strandbar aber noch eine Alternative sucht, dann haben wir hier einige Tipps für dich - aber auch für deine jüngeren Geschwister:

Mineralogische Sammlung: Sonderausstellung und Ferienworkshops

Einen Einblick in die Geschichte und Bausteine der Erde gefällig? Dann besuchen Sie doch einmal die aktuelle Sonderausstellung oder einen der Ferienworkshops in der Mineralogischen Sammlung der Uni Jena in der Sellierstraße 6:

Sonderausstellung:
Goethit, Ilmenit, Minerale haben manchmal sehr ungewöhnliche Namen - oder zumindest eine interessante Geschichte, wie sie zu ihrem Namen gekommen sind. Genau mit diesen Fragen beschäftigt sich die Ausstellung "Meine Name ist...". Die Ausstellung beleuchtet aber nicht nur Namen und Herkunft der Minerale, sie bietet zudem eine super Gelegenheit, viele außergewöhnliche und besonders schöne Stücke aus der Sammlung zu bestaunen. Geöffnet ist montags und donnerstags von 13-17 Uhr sowie nach Vorankündigung am Sonntag - natürlich auch in den Sommerferien! Und kühl ist es in den Räumen der Sammlung auch :-)

Ferienworkshops:
Rund um die Themen Minerale, Edelsteine und Gesteine gibt es vom 26. Juni bis zum 7. August verschiedene Workshops zum Mitmachen und Experimentieren. Die Workshops sind vor allem geeignet für Kinder im Grundschulalter bis zur 6. Klasse. Aber auch Ältere sind natürlich willkommen. Alle Termine und Themen findet ihr beim Klick auf das Bild auf der linken Seite - oder direkt auf der Webseite der Mineralogischen Sammlung: http://www.minsmlg.uni-jena.de

Ferien-Woche beim Witelo e.V.

Vom 7.-9. August bietet zudem der Jenaer Verein Witelo e.V. verschiedene Workshops zu naturwissenschaftlichen Themen, z.T. auch gemeinsam mit der Uni Jena. Für Chemie-Fans gibt es zum Beispiel am 7. August von 10-13 Uhr den Workshop "Wir untersuchen Farbstoffe". Der Workshop ist geeignet für alle Schüler ab 13 Jahren und findet in den Räumen der AG Chemiedidaktik der Uni Jena statt (August-Bebel-Str. 2, 07743 Jena), die Anmeldung erfolgt über den Witelo e.V.
Alle Ferien-Angebote von Witelo findet ihr auf der Webseite des Vereins: http://witelo.de

Seitenanfang


Neues aus der Fakultät

Uni & Schule:

Studienorientierung mit Panoramablick: Schüler-Stipendiaten zu Gast am Institut für Geowissenschaften

Acht Schülerstipendiaten der Roland Berger Stiftung stehen in einem Seminarraum mit Mikroskopen. Foto: Claudia Hilbert.

Im Juni waren knapp 80 Schüler-Stipendiaten der Roland Berger Stiftung an der Uni Jena zu Gast - und haben sich auch am Institut für Geowissenschaften umgeschaut und über Studienmöglichkeiten informiert.

Dr. Peter Frenzel und einige Schülerstipendiaten stehen auf der Aussichtsplattform am Institut für Geowissenschaften und genießen Panoramablick über Jena. Foto: Claudia Hilbert

Der besondere Panoramablick über Jena: Dr. Peter Frenzel (links) erklärt den Stipendiaten einige geographische Besonderheiten Jenas.

Fotos: Claudia Hilbert


   
Drei Tage lang waren circa 80 Stipendiaten des Deutschen Schülerstipendiums der Roland Berger Stiftung an der Universität Jena zu Gast. Vom 9.-10. Juni konnten die Schüler, die aus ganz Deutschland angereist waren, ausführlich Uni und Stadt kennenlernen - und sich so ein Bild vom Uni-Alltag machen. Auch Workshops und Schnuppertouren in den verschiedenen Fachbereichen standen auf dem Programm: So haben sich einige der Stipendiaten auch am Institut für Geowissenschaften umgeschaut. Dort haben Dr. Peter Frenzel und Dr. Dirk Merten den Schülern das Institut und die Studiengänge Geowissenschaften und Biogeowissenschaften vorgestellt. Außerdem konnten die Jugendlichen viel Interessantes zur Erdgeschichte erfahren, selbst mikroskopieren - und zum Schluss gabs sogar noch einen tollen Panoramablick über ganz Jena vom Turm des Institutsgebäudes!

Das Deutsche Schülerstipendium

Mit dem Deutschen Schülerstipendium fördert die Roland Berger Stiftung seit 2008 begabte Kinder und Jugendliche mit schwierigen Startbedingungen auf ihrem Bildungsweg zum Schulabschluss. Das Studienorientierungswochenende in Jena war Teil des Begleitprogramms und bietet den Stipendiaten Unterstützung bei der der Studien- und Berufswahl. Nähere Informationen zum Deutschen Schülerstipendium finden Sie auf www.schuelerstipendium.de.

Uni Jena kennenlernen auch ohne Schülerstipendium

Und wenn Sie kein Schüler-Stipendiat sind, aber dennoch einmal die Uni Jena und im Speziellen die Studienfächer im Bereich Geowissenschaften und Chemie kennenlernen möchten, dann schauen Sie doch mal hier vorbei: www.chemgeo.uni-jena.de/schüler



Weitere Impressionen vom Besuch der Schüler-Stipendiaten der Roland Berger Stiftung gibt es auf unserer Facebook-Seite: https://www.facebook.com/cgfjena











Seitenanfang

Uni & Schule:

Geographie-Unterricht mal anders: Dr. Christian Thiel sorgte an der Montessorischule Jena für eine besondere Unterrichtsstunde

Christian Thiel hält im Rahmen von "Rent-a-Prof" einen Vortrag zum Thema Fernerkundung vor Schülern der Montessorischule Jena. Foto: Montessorischule Jena

Geograph Christian Thiel war in der Klasse 9b an der Montessorischule Jena zu Gast.

Christian Thiel hält im Rahmen von "Rent-a-Prof" einen Vortrag vor Schülern der Montessorischule Jena. Foto: Montessorischule Jena

Christian Thiel zeigte faszinierende Satelliten- und Luftbildaufnahmen von Thüringen.

Fotos: Montessorischule Jena
    

Geographie ist mehr als Stadt-Land-Fluss

Geographen kennen alle Hauptstädte auswendig, wissen, wo welcher Fluss fließt und wie hoch welcher Berg ist? Von wegen: Geographie ist viel mehr als Stadt-Land-Fluss - und das haben Schüler der 9. Klasse an der Montessorischule Jena am 18. Mai hautnah erfahren. Denn Dr. Christian Thiel vom Institut für Geographie war im Rahmen des Programms "Rent-a-Prof" zu Gast im Geographie-Unterricht. Und der Wissenschaftler hatte viele faszinierende und farbenreiche Bilder im Gepäck, die Thüringen einmal von einer ganz anderen Seite zeigen: Satellitenaufnahmen der Getreidefelder in Nordthüringen, ein digitales Geländemodell des Thüringer Waldes und 3D-Bilder der Wälder im Thüringer Holzland, die mit einer Drohne aufgenommen wurden.

Mit Fernerkundung die Ausdehnung von Städten beobachten und Waldbrände und Vulkanausbrüche erkennen

Christian Thiel forscht und unterrichtet an der Universität Jena auf dem Gebiet der Fernerkundung - und gab den Schülern während der besonderen Unterrichtsstunde einen anschaulichen Einblick in "sein" Themengebiet. Fernerkundung - manchmal auch Erdbeobachtung genannt - bedeutet die Erkundung der Erde mittels Satelliten- und Luftbildern und ist ein Teilbereich im Geographie-Studium. Christian Thiel erklärte dabei in seinem Vortrag, welche Arten von Satelliten es überhaupt gibt, welche Rolle Drohnen spielen und was man mit Fernerkundung alles machen kann. Und das ist nämlich eine ganze Menge: Zum Beispiel lassen sich die Ausdehnung von Städten beobachten, der Reifegrad von Getreide ableiten, digitale Geländemodelle erstellen und Naturkatastrophen wie Waldbrände, Ölhavarien und Vulkanausbrüche besser erkennen und bekämpfen.

Wie genau das alles funktioniert? Auf der Webseite des Instituts für Geographie findest du einige der Beispiele aus Christian Thiels Vortrag - inklusive verständlicher Erklärung: http://www.geographie.uni-jena.de/Lehrsühle/Fernerkundung/Fernerkundung+_+Beispiele+aus+der+Praxis-p-1110.html


Die Aktion "Rent-a-Prof"

Im Rahmen der Aktion "Rent-a-Prof" kommen Professoren und Wissenschaftler der Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät an die Schule und halten dort anschauliche und schülergerechte Vorträge zu Themen aus Chemie, Geographie und Geowissenschaften. Mehr Infos: http://www.chemgeo.uni-jena.de/rentaprof.html


Seitenanfang

Studium & Stadt:

Zu Besuch im Studentenparadies: UNICUM Abi hat das Studentenleben in Jena unter die Lupe genommen

UNICUM Abi Logo

Wie es sich in Jena studiert, das hat kürzlich die Redaktion von UNICUM Abi unter die Lupe genommen.
    
Was man nicht alles über Jena liest: Toskana des Ostens, Leuchtturm, Lichstadt, Studentenparadies. Was ist dran an diesen blumigen Begriffen? Und wie lebt und studiert es sich wirklich in Jena?

Um das genauer unter die Lupe zu nehmen, hat die Redaktion von UNICUM Abi unserer kleinen Großstadt an der Saale kürzlich einen Besuch abgestattet. Dabei hat sie sich an Uni und Fachhochschule umgeschaut und vier Jenaer Studenten getroffen: Isabella aus Brasilien, Lehramtsstudent Sebastian, Lenny von der Ernst-Abbe-Hochschule Jena und Frauke vom Campusradio Jena haben unter anderem erzählt, was sie an Jena lieben und Studi-Tipps hatten Sie natürlich auch dabei. Ob Jena nun tatsächlich ein Studentenparadies ist, das erfährst du in dem Artikel auf der Webseite von UNICUM Abi - oder du kommst am besten einfach selbst einmal vorbei! :-)

Hier geht's zum vollständigen Artikel: http://abi.unicum.de/abi-und-dann/studium/studieren-und-leben-in-jena

Seitenanfang

Forschung: 

Chemiker entwickeln Navigationssystem für Arzneistoffe

Ein Wissenschaftler arbeitet in einem Chemie-Labor der Universität Jena. Foto: Jan-Peter Kasper/FSU Jena

Chemiker Renzo Paulus bestückt einen Synthese- und Formulierungsroboter, der bei der Herstellung maßgeschneiderter Nanopartikel zum Einsatz kommt.

Foto: Jan-Peter Kasper/ FSU Jena
 
      

Woher weiß die Kopfschmerztablette eigentlich wo der Kopf ist? Und wie gelangt der Wirkstoff aus dem Magen genau dort hin? Diese einfachen, wie zugleich verblüffenden Fragen machen ein Grundproblem der systemischen Arzneimitteltherapie deutlich. Denn natürlich "weiß" die Tablette nicht, wo genau sie wirken soll. Das verabreichte Medikament verteilt sich einfach überall im Körper und wirkt - sowohl am erwünschten Ort als auch anderswo.

Chemiker, Materialwissenschaftler und Pharmazeuten der Friedrich-Schiller-Universität Jena wollen das nun ändern. In einem neuen Forschungsprojekt "PolyTarget" wollen sie Systeme entwickeln, mit denen sich künftig Medikamente zielgerichtet an den Ort ihrer Bestimmung lotsen und die Wirkstoffe punktgenau dort abliefern lassen, wo sie gebraucht werden. Wie genau das funktionieren soll, erfährst du unter: www.chemgeo.uni-jena.de/Meldungen/Neuer+SFB+"PolyTarget".html



Seitenanfang


Hinter den Kulissen

Viele Aha-Erlebnisse und ganz anders als Schule

Isabelle und Erik waren Schülerpraktikanten im Bereich Chemie an der Universität Jena

Schülerpraktikantin Isabelle arbeitet im Labor am Institut für Organische und Makromolekulare Chemie.

Isabelle bei der Arbeit im Labor am Institut für Organische Chemie und Makromolekulare Chemie.

Foto: Carolin Thiel

Viele Aha-Erlebnisse und ganz anders als Unterricht in der Schule: So beschreibt Isabelle ihr Schülerpraktikum im Bereich Chemie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Isabelle besucht die 9. Klasse des Angergymnasiums in Jena. Zwei Wochen war sie am Institut für Organische Chemie und Makromolekulare Chemie zu Gast - und konnte einmal hinter die Kulissen eines Chemie-Labors an einer Universität schauen.

Selbst Aspirin hergestellt

Die meiste Zeit hat die Schülerin im Labor verbracht und gemeinsam mit Mitpraktikant Erik verschiedene Experimente durchgeführt. Erik geht auf das Königin-Luise-Gymnasium in Erfurt und war ebenfalls Schülerpraktikant an der Jenaer Universität. Von Anfang an wurden die beiden Schüler eng von den Mitarbeitern betreut - und auch gefordert. "Die Versuche an der Uni sind viel umfassender als im Chemieunterricht in der Schule. Gleich am ersten Tag haben wir sogar mit Schwefelsäure experimentiert", erzählt Erik. Außerdem haben die Schüler die Reinheit verschiedener Stoffe untersucht sowie Aspirin-Pulver und verschiedene Duft- und Aromastoffe hergestellt. "Dass wir nicht nur zuschauen, sondern auch selbst so viel experimentieren durften, das fand ich richtig toll!", berichtet Erik.

Laboralltag kennengelernt und Vorlesung besucht

Und auch Isabelle ist begeistert: "Ich interessiere mich sehr für Biologie und Chemie. Doch ich konnte mir vor dem Praktikum eigentlich nicht so richtig vorstellen, was zum Beispiel die Organische Chemie genau ist und was man da so macht", sagt sie. Doch jetzt habe sie einen Eindruck bekommen und miterlebt, wie es in einem Labor tatsächlich abläuft. Beim Besuch einer Vorlesung konnte sie zudem testen, wie es sich anfühlt, Student zu sein. "Das Praktikum war richtig interessant", sagt Isabelle. "Es hat mich auf jeden Fall bestärkt, nach der Schule etwas im naturwissenschaftlichen Bereich zu studieren."


Seitenanfang


FAQ: Fragen zu Uni und Studium kompakt beantwortet

Wer sich mit dem Thema Studium beschäftigt und sich die Studienpläne für verschiedene Studiengänge anschaut, dem fällt immer wieder ein Wort auf: Modul. Aber was ist so ein Modul eigentlich und wie läuft es ab? Wir haben einmal zwei Beispiele herausgepickt:

Grafik zum Ablauf des Moduls "Allgmeine Chemie und Anorganische Chemie I

Der Ablauf des Moduls "Allgemeine Chemie und Anorganische Chemie I"

Grafik zum Ablauf des Moduls Einführung in die Geowissenschaften

Der Ablauf des Moduls "Einführung in die Geowissenschaften"

(Klick auf Grafiken zum Vergrößern)

 

Was läuft eigentlich ein Modul ab?

Ein Modul ist eine Lehreinheit, die aus einer oder mehreren Lehrveranstaltungen (z. B. Vorlesung, Seminar, Exkursion) mit einem gemeinsamen Lernziel besteht und in der Regel mit einer Prüfung (z. B. Klausur, Hausarbeit) abschließt. Wie ein Modul konkret abläuft, kann ganz unterschiedlich sein. Hier sind zwei Beispiele:

Beispiel 1: Modul "Allgemeine Chemie und Anorganische Chemie I", 1. Semester Chemie (Bachelor)

In dem Modul lernst du die theoretischen Grundkonzepte der Chemie kennen sowie die stofflichen Eigenschaften der chemischen Elemente und wichtiger Verbindungen. Außerdem erwirbst du erste praktische Fertigkeiten in chemischer Laborarbeit. Das Modul besteht aus drei Teilen: In der Vorlesung vermittelt der Dozent das theoretische Grundwissen. In jeder Woche gibt dabei vier Vorlesungstunden à 45 Minuten. Als Ergänzung gibt es zudem ein Seminar: Dort vertiefst du den Stoff aus der Vorlesung in kleinen Gruppen. Und im Laborpraktikum - vom zeitlichen Umfang her der Hauptteil des Modul - lernst du, wie man chemische Versuche analysiert und bewertet. In jedem dieser drei Modul-Teile musst du eine Prüfung ablegen. Sind alle Prüfungen geschafft und bestanden, hast du 15 Leistungspunkte gesammelt und du kannst dich für das Modul "BC 2.1 Anorganische Chemie II" anmelden, welches im 2. Semester stattfindet.

Beispiel 2: Modul "Einführung in die Geowissenschaften", 1. Semester Geowissenschaften und Biogeowissenschaften (Bachelor)

Das Modul vermittelt geowissenschaftliche Grundlagen und es ist die Basis für die geowissenschaftlichen Geländearbeiten im weiteren Studienverlauf. Es besteht aus drei Teilen: In der Vorlesung lernst du die theoretischen Grundlagen: Themen sind u.a. der Aufbau, die Struktur und die Geschichte der Erde, die Entwicklung der Kontinente und Ozeane und die Entstehung von Gebirgen. Je nach Thema hält in jeder Woche eine anderer Dozent die Vorlesung. Ergänzt wird die Vorlesung durch Übungen. Dort lernst du, Gesteine und Minerale zu bestimmen und zu beschreiben. Zudem gibt es drei eintägige Geländeübungen, die das Auftreten der Gesteine im Gelände veranschaulicht. Als Prüfung musst du eine Klausur bestehen und zudem zu jeder der Geländeübungen einen Bericht erstellen. Sind alle Übungen und Prüfungen geschafft, hast du 9 Leistungspunkte erworben. Im Studiengang Geowissenschaften ist das Modul außerdem Voraussetzung, um sich für weitere, fortgeschrittene Module anzumelden, zum Beispiel für das Modul "Regionale Geologie Mitteleuropas".

Seitenanfang


Und zum Schluss...

...gehen wir diesmal auf die Spur des Ursprungs einer bekannten Redewendung, die auch nach Jena führt:

"Meine Name ist Hase. Ich weiß von nichts."


Bild des Comic-Hasen Bugs Bunny. Abb.: Flickr/m-rz

"Mein Name ist Hase." Auch Bugs Bunny könnte diesen Spruch sagen, doch zurück geht er auf einen Jura-Studenten aus Jena.

Abb.: Flickr/m-rz;

Attribution-NonCommercial-ShareAlike 2.0 Generic (CC BY-NC-SA 2.0)
                 
Diese Redewenung kennt wahrscheinlich jeder und hat sie auch schon oft benutzt. Zurück geht sie auf Karl Victor von Hase, einem Studenten aus Jena. Sein Vater war Rektor der Jenaer Universität und Karl Victor studierte zunächst in Jena, später in Heidelberg Jura.

Nun aber zur tatsächlichen Geschichte: Karl Victor "verlieh" seinen Ausweis an einen Kommilitonen, der beim Duell seinen Gegner erschossen hatte und nach Frankreich fliehen wollte. 1855 wurde Karl Victor daraufhin vor das Universitätsgericht Heidelberg geladen. Doch als Jura-Student wusste er, dass er zwar Angaben zu seiner Person machen musste, jedoch zu sämtlichen Vorwürfen schweigen konnte. Und deswegen sagte er nur: "Mein Name ist Hase; ich weiß von nichts." Sein Spruch machte schnell die Runde - und ist bis heute als Redewendung erhalten.


Seitenanfang


Impressum

Herausgeber: Chemisch-Geowissenschaftliche Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Humboldtstr. 11, 07743 Jena

Redaktion: Claudia Hilbert

E-Mail:

Tel.: 03641 948005

www.chemgeo.uni-jena.de


Wenn Sie den Newsletter abbestellen möchten, dann klicken Sie bitte hier oder schreiben eine E-Mail an .


Seitenanfang