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ChemGeo Newsletter - Ausgabe März 2018

Inhalt

Termine und Veranstaltungen


Neues aus der Fakultät


Hinter den Kulissen


FAQ: Fragen zu Uni und Studium kompakt beantwortet


Zum Schluss... - Impressionen aus Jena


Impressum



Termine und Veranstaltungen

Aktuelle Termine zur Studienorientierung: Studienorientiungsseminar, Hochschulinfotag und WhatsApp 

Hochschulinformationstag Universität Jena am 26. Mai 2018


Uni Jena vor Ort kennenlernen: Beim Hochschulinfotag am 26. Mai.

"Was willst du nach dem Abi machen?" - "Willst du studieren?" - "Hast du dich schon über die einzelnen Hochschulen und die Bewerbungstermine informiert?" Insbesondere, wenn du in der 11. oder 12. Klasse bist, dann kommen dir solche Fragen von Eltern oder Großeltern sicherlich bekannt vor. Und oft plagen einem selbst ja genau diese Gedanken. Immerhin stehen deutschlandweit fast 10.000 Studiengänge zur Auswahl. Da den Überblick nicht zu verlieren, ist nicht leicht. Doch die Universität Jena hilft dir, dich im Studien-Dschungel zurechtzufinden:

Studienorientierungsseminare im Frühjahr und Herbst

Im Frühjahr und Herbst finden wieder Studienorientierungsseminare statt. Der eintägige, kostenlose Workshop ist genau das richtige, wenn du noch nicht genau weißt, was du studieren möchtest. Hier lernst du, welche Stärken du hast und du kannst alle deine Fragen rund ums Studium loswerden. Der Workshop am 28. März ist leider bereits ausgebucht, doch für den Termin am 4. Oktober kannst du dich ebenfalls bereits anmelden. Mehr Infos: >> http://www.uni-jena.de/Schueler/Orientierung/Seminar+Studienorientierung.html

Hochschulinformationstag am 26. Mai

Hier kannst du die Universität Jena einmal vor Ort kennen lernen und mit Studierenden und Professoren ins Gespräch kommen. Auf dem Programm stehen Infostände, Vorträge und Laborführungen zu sämtlichen Studienfächern. Auch die Fächer Chemie, Geographie und (Bio)Geowissenschaften sind dabei! Mehr Infos: >> http://www.uni-jena.de/infotag

Studienberatung per WhatsApp

Du hast eine Frage zum Studium an der Universität Jena und möchtest schnell und unkompliziert eine Antwort? Dann nutze den WhatsApp-Chat und sende deine Frage einfach an folgende Nummer: 0157 / 34 56 32 84

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Sonderausstellung "Duftspuren": Aktuelle Vorträge, Führungen und Workshops zur chemischen Sprache von Tiere und Pflanzen 

Zu sehen in der Sonderausstellung "Duftspuren": die Kulktur des Pilzes Gemeiner Spaltblättling. Foto: Jan-Peter Kasper/FSU Jena

Petrischale mit einer Kultur des Pilzes Schizophyllum commune (Gemeiner Spaltblättling), der den Farbstoff Indigo bildet. Das Präparat ist in der Ausstellung "Duftspuren" an der Uni Jena zu sehen. Foto: Jan-Peter Kasper/FSU Jena

Düfte und Duftstoffe spielen nicht nur für uns Menschen eine wichtige Rolle. Auch für Tiere und Pflanzen spielen Gerüche eine fundamentale Rolle, entscheiden über Freund oder Feind, evolutionären Erfolg oder Aussterben. Die chemische Sprache der Düfte gilt als die älteste Form der Kommunikation in der Natur überhaupt.

Genau mit dieser chemischen Sprache in der Natur beschäftigt sich die aktuelle Sonderausstellung "Duftspuren" im Phyletischen Museum in Jena. Dort kannst du an 25 Riechstationen selbst die Natur erriechen, Blattschneideameisen beobachten und alles über Lockstoffe von Pflanzen erfahren. In der vergangenen Ausgabe des ChemGeo-Newletters haben wir bereits das umfangreiche Begleitprogramm erwähnt. Nun haben wir einmal einige der Highlights der kommenden Wochen zusammengestellt:

Duftspuren - Mal chemisch! Experimente für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren
14. März, 18. April & 23. Mai, jeweils 14:30 Uhr in der Arbeitsgruppe Chemiedidaktik (August-Bebel-Str. 2)
Anmeldung jeweils fünf Tage vorher unter Tel: 03641 949180

Familienführung in den Osterferien
28. März, 14:30 Uhr im Museum

Die Macht der Masse: Wie Duftstoffe aus einem kleinen Problem ein großes machen. Vortrag mit Dr. Franziska Beran
17. Mai, 18 Uhr im Großen Hörsaal der Zoologie (hinter dem Museum)
Kohl-Erdflöhe befallen zu Tausenden Kulturpflanzen wie Raps und Senf. Aber warum frisst es sich in der Gruppe besser als allein und welche Rolle spielen die Duftsignale der Käfer?

Pflanzlicher Hilferuf - Sonderführung mit Prof. Dr. Wilhelm Boland und Dr. Maritta Kunert
24. Juni, 11 Uhr im Museum
Eine Limabohne wehrt sich gegen Feinde. Werden ihre Blätter von Raupen gefressen, sendet sie Duftstoffe aus, um Feinde der Raupen anzulocken. Die Führung demonstriert, wie Wissenschaftler diese Duftstoffmischung auffangen und analysieren können.

Die Ausstellung ist noch bis zum 26. August zu sehen. Hier findest du das vollständige Programm: >> http://www.phyletisches-museum.uni-jena.de/ausstellung-sonderausstellungen

 

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Neues aus der Fakultät

Forschung: Chemiker entwickeln Fenster, die sich auf Knopfdruck verdunkeln und das Haus heizen 

 Foto: Jan-Peter Kasper/FSU Jena

Doktorand Benjamin Heiz mit dem Prototypen des innovativen selbstverschattenden Fensters. Foto: Jan-Peter Kasper/FSU Jena
  Werden Jalousien und Klimaanlagen bald überflüssig? Vielleicht - und zwar dank einer Entwicklung von Chemikern und Materialforschern der Universität Jena. Ein Team um Prof. Dr.-Ing. Lothar Wondraczek arbeitet an sogenannten "Smart Windows": Intelligente Fenster, die sich auf Knopfdruck selbst verdunkeln und die die einfallende Sonnenenergie so umwandeln können, dass man damit das Haus heizen kann.

Kürzlich haben die Wissenschaftler einen ersten Prototypen vorgestellt. Das Besondere dabei ist eine spezielle Flüssigkeit innerhalb der Fenster oder von Gebäudefassaden, die eine zusätzliche Funktion ermöglicht. "Dafür entwickeln wir neuartige Glaswerkstoffe, in die sich großflächige Kanalstrukturen integrieren lassen. In diesen Kanälen zirkuliert dann eine für die jeweilige Anwendung geeignete Flüssigkeit," erklärt Prof. Wondraczek. Der Vorteil: Solche intelligenten Fenster und Fassaden können Klimaanlagen, die Warmwasseraufbereitung und Verschattungssysteme wie Jalousien und Rolladen in einem ersetzen.

Wie genau die neuartigen Fenster funktionieren und was das Ganze mit dem Klimaschutz zu tun hat, das kannst du hier nachlesen: Hier gehts zum vollständigen Artikel: >> http://www.chemgeo.uni-jena.de/Meldungen/Schaltbare+Flüssigkeiten+verbessern+Energieeffizienz


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Hinter den Kulissen

Auf Expedition mit dem Reportagemagazin "GEO"

Geologie-Doktorand Mauro Alivernini erzählt über seine Forschungsexpedition nach Ghana

Eine ganz besondere Forschungsreise unternahm Geologie-Doktorand Mauro Alivernini im Herbst 2017: Er war drei Wochen lang in Ghana unterwegs, begleitet von Journalisten des Reportage-Magazins "GEO". Mauro untersucht den ökologischen Zustand der Gewässer an Ghanas Küste - und zwar mithilfe von sogenannten Foraminiferen und Ostrakoden. Das sind mikroskopisch kleine Wasserlebewesen, die ihre Gestalt je nach Wasserqualität ändern. Und nicht nur "GEO" berichtet über seine Expedition, auch im aktuellen Forschungsmagazin der Universität Jena "Lichtgedanken" gibt es eine Reportage. Was das Besondere an seiner Forschungsreise war und wie die Arbeit mit den "GEO"-Journalisten ablief, das erzählt Mauro außerdem im folgenden Interview:

Geologie-Doktorand Mauro Alivernini. Foto: privat

Über Mauro Aliverninis Expedition nach Ghana gibt es bald eine Reportage in "GEO" - und bereits jetzt im aktuellen Heft der "Lichtgedanken", dem Magazin der Uni Jena.
Foto: privat
 

1) Was war das Besondere an der Expedition und was war die größte Herausforderung - bei der Vorbereitung und vor Ort?
In den meisten Gebieten, in denen wir unterwegs waren, gab es bisher kaum wissenschaftliche Untersuchungen. Und wir sind die ersten, die die Gewässerqualität in der Region mithilfe von Muschelkrebsen und Foraminiferen, winzig kleinen Wasserlebewesen, überwachen. Die größte Herausforderung war sicherlich, einen Plan mit den Orten vorzubereiten, an denen wir Proben nehmen wollten, denn wir hatten vorher nur wenige Informationen über die lokalen Gewässer. Für die Arbeit vor Ort mussten wir außerdem beachten, dass die Menschen in Ghana in Stämmen organisiert sind und es ist sehr wichtig, dass diese Stämme entsprechend einbezogen werden. Dafür hatten wir aber einen Ansprechpartner und auch unser Autofahrer hat uns viel geholfen.

2) Wie war der Kontakt zu den Einheimischen? Wie haben sie Ihr Forschungsprojekt aufgenommen?
Die Menschen vor Ort, sowohl in der Universität als auch auf dem Land, sind normalerweise sehr freundlich und hilfsbereit. Kriminalität in Ghana ist kein großes Problem. Natürlich war es aufgrund der anderen Mentalität manchmal auch schwierig, mit den Einheimischen zu arbeiten. Auf jeden Fall haben sie sich Einheimischen für unser Projekt sehr interessiert und das Arbeiten war nie unmöglich.

3) Wie war die Arbeit mit den GEO-Journalisten? Und wann wird die Reportage in GEO erscheinen?
Die Arbeit mit den Journalisten war sehr schön. Sie waren total nett und kannten sich auch mit der Kommunikation mit den Einheimischen sehr gut aus: Einer von beiden wohnte in Kenia, der andere war bereits oft in Afrika. Ich kann wirklich sagen, dass wir Freunde geworden sind. Wir haben uns auch unabhängig von der Arbeit getroffen und sind in Kontakt. Die beiden haben uns wirklich viel geholfen und ich habe persönlich viel von ihnen gelernt: über die Arbeit von Journalisten und auch darüber, wie man am besten eine Expedition organisiert.
Die Reportage ist leider noch nicht fertig, aber vermutlich wird sie in einem der Frühjahrs-Ausgaben erscheinen.


Reportage bald in "GEO" - und schon jetzt im Forschungsmagazin der Universität Jena

Wer nicht auf die GEO-Reportage warten will: Eine Reportage mit vielen Fotos von Mauro Aliverninis Expedition gibt es auch im aktuellen Magazin der Universität Jena "Lichtgedanken". Hier geht es zum E-Paper der aktuellen Ausgabe: http://www.epaper.uni-jena.de/lichtgedanken/03

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FAQ: Fragen zu Uni und Studium kompakt beantwortet

Neben all den Vorlesungen, Seminaren und Klausuren darf natürlich auch das Studentenleben nicht zu kurz kommen. Doch diese Gefahr besteht in einer Studentenstadt wie Jena eigentlich nicht. Gerade in der Vorlesungzeit findet an der Universität eigentlich täglich ein Vortrag, eine Diskussionsrunde, eine Studentenparty oder sonstige Veranstaltung statt, bei denen man über den Tellerrand des eigenen Studienfachs hinausschauen und Studierende anderer Fächer kennenlernen kann. Und auch sonst ist die Liste an Freizeitmöglichkeiten ziemlich lang. Von Sport über Musik bis hin zu politischen Hochschulgruppen: Wir geben dir hier einmal einen Überblick.

Campusleben: Welche Freizeitangebote gibt es an der Universität Jena?

Der Hochschulsport Jena bietet mit 450 Sportkursen pro Woche, Ski- und Surfcamps und Sonderveranstaltungen wie Tanzfest und Hanfried-Turnier ein vielseitiges Angebot. Foto: Jan-Peter Kasper/FSU

Der Hochschulsport Jena: Neben dem umfangreichen Kursangebot gibt es außerdem regelmäßig spezielle Events, wie Sportturniere und das Tanzfest. Foto: Jan-Peter Kasper/FSU
                

Hochschulgruppen
Du willst dich sozial oder politisch engagieren und dich mit Gleichgesinnten vernetzen? Möglich ist das bei einer der zahlreichen Hochschulgruppen: So kannst du dir z. B. in der Debattiergesellschaft rhetorische Wettstreite mit anderen Studierenden liefern. Für Filmfans gibt es den Hörsaalkino Jena e.V., bei der Greenpeace-Hochschulgruppe geht es um Umweltschutz und interkultureller Austausch ist unter anderem bei der Jenaer Lokalgruppe von IASTE möglich - eine internationalen Organisation zur Vermittlung von Praktikumsplätzen im Ausland. In einigen Studienfächern gibt es auch fachspezifische Hochschulgruppen. Für Chemie-Studierende ist beispielsweise die Jenaer Gruppe des JungChemikerForums eine ideale Adresse.

Sport
80 Sportarten in mehr als 450 Kursen pro Woche: Das Angebot des Jenaer Hochschulsports ist einfach riesig. Die Angebote reichen von Klassikern wie Fußball, Judo und Yoga über ungewöhnlichere Sportarten wie Lacrosse, Quidditch und Unterwasserrugby bis hin zu Surf- und Skicamps und dem jährlichen Tanzfest. Und bezahlbar sind die Kurse auch: Abhängig von der Art und Dauer, kostet ein Kurs in der Regel 15 Euro für die gesamte Vorlesungszeit eines Semesters.

Musik und Theater
Für Musik-Liebhaber gibt es an der Uni Jena jede Menge Möglichkeiten zum Mitmachen, z. B. beim Studentenchor, bei der Akademischen Orchestervereinigung und bei den Jena Jubilee Singers. Neben regelmäßigen Konzerten der Chöre und Orchester findet außerdem immer Sommer im Innenhof des Uni-Hauptgebäudes die Hofoper statt. Und für die eher rockigeren Veranstaltungen gibt es den Studentenclub Rosenkeller und den Med-Club - zwei Vereine, die regelmäßig Partys und Konzerte organisieren. Theater-Fans können z. B. bei der studentischen Theatergruppe Theater Zink mitspielen.

Hochschul-Medien: Zeitung, Radio, TV
Wer gern "irgendetwas mit Medien" machen möchte, kann sich an der Uni Jena ebenfalls austoben. So gibt es das Campusradio Jena, CampusTV Jena und die zwei studentischen Hochschulzeitungen "Akrützel" sowie das auf interkulturelle Themen spezialisierte "Unique Magazin". Die Redaktionen freuen sich immer über neue Gesichter - und neben praktischen Erfahrungen beim Schreiben, Moderieren oder Produzieren gibt's zudem viele Einblicke ins Uni-Leben über den normalen studentischen Tellerrand hinaus.

Mensen und Cafeterien
Gutes Essen als Stärkung zwischen den Vorlesungen ist natürlich auch wichtig. Abgesehen von den Cafés und Kneipen in der Stadt, gibt es speziell auch für den studentischen Geldbeutel ein vielseitiges Angebot: Zwei Mensen und fünf Cafeterien - darunter eine mit ausschließlich vegetarischen Gerichten - stehen zur Auswahl. Die Mensa am Ernst-Abbe-Platz hat sogar zum Frühstück, abends und am Samstag geöffnet - genau richtig also, wenn der WG-Kühlschrank mal wieder leer ist. Außerdem können Studierende der Universität die Mensa und die Cafeteria an der zweiten Jenaer Hochschule nutzen, der Ernst-Abbe-Hochschule. Und günstig ist das Essen in der Mensa auch: Ein Hauptgericht kostet ab 1,50 Euro.

Mehr Infos zu den Freizeitangeboten an der Universität und in der Stadt findest du auf der Webseite: http://www.uni-jena.de/Campus

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Und zum Schluss...

...steht der Frühling zum Glück zwar schon in den Startlöchern, aber mit diesem Foto blicken wir noch einmal zurück. Denn so schön kanns auch im Winter im Botanischen Garten Jena sein!

Winter im Botanischen Garten. Foto: Christoph Worsch
Foto: Christoph Worsch

Noch mehr Impressionen aus Jena gibts bei Instagram (@unijena)!


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Impressum

Herausgeber: Chemisch-Geowissenschaftliche Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Humboldtstr. 11, 07743 Jena

Redaktion: Claudia Hilbert

E-Mail:

Tel.: 03641 948005

www.chemgeo.uni-jena.de


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