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ChemGeo Newsletter - Ausgabe September 2017

Inhalt

Termine und Veranstaltungen


Neues aus der Fakultät


Hinter den Kulissen


FAQ: Fragen zu Uni und Studium kompakt beantwortet


Zum Schluss... - Interessantes und Kurioses aus Jena


Impressum



Termine und Veranstaltungen

CampusThüringenTour für Schülerinnen: An der Uni Jena dreht sich diesmal alles um die Chemie - Anmeldungen noch möglich 

Zwei Mädchen arbeiten in einem Chemie-Labor an der Universität Jena. Foto: Christoph Worsch/Studienplatzmarketing der FSU Jena

Während der diesjährigen CampusThüringen Tour können die Teilnehmerinnen u.a. das Chemie-Studium an der Universität Jena kennenlernen.
Foto: Christoph Worsch

Innerhalb einer Woche in verschiedene Studiengänge im naturwissenschafltichen und technischen Bereich hineinschnuppern und die Hochschulen in Thüringen kennenlernen: Möglich ist es bei der CampusThüringenTour vom 8.-13. Oktober 2017. An jedem Tag steht ein anderer Hochschulstandort auf dem Programm: Jena, Weimar, Erfurt, Nordhausen, Schmalkalden oder Ilmenau. An der Universität Jena kannst du diesmal hinter die Kulissen der Chemie schauen: Dich erwartet ein Workshop, bei dem du selbst experimentieren kannst, eine Führung durch einige der Forschungslabore und ein Vortrag, bei dem du mehr zum Chemie-Studium in Jena erfährst.

Für Schülerinnen ab der 10. Klasse

Die Tour richtet sich an Schülerinnen der Klassenstufen 10-13. Die Teilnahme kostet 50 Euro - Unterkunft und Verfplegung inklusive. Falls du nicht aus Thüringen kommst und keine Herbstferien hast, kann auch eine Schulbefreiung ausgestellt werden. Noch sind einige wenige Plätze frei, also am besten gleich auf der Webseite der CampusThüringenTour nachschauen: www.thueko.de/schuelerinnen/campusthueringentour

Auch für 2018 sind Anmeldungen bereits möglich

Übrigens: Falls du zwar gern an der Campus-Thüringen-Tour mitmachen möchtest, es dir aber in diesem Jahr nicht passt, dann markiere dir doch schon einmal den 7.-12.Oktober 2018 im Kalender. Dann nämlich findet die Tour im kommenden Jahr statt und bei Interesse kannst du dich auch bereits anmelden bzw. vormerken lassen - am besten per Mail an

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Studienorientierungsseminar: Workshop am 11. Oktober bietet Hilfe in Sachen Studien- und Berufswahl 

Auf einer Tafel während des Studienorientierungsseminars an der Universität Jena stehen Fragen zur Studien- und Berufswahl. Foto: Jan-Peter Kasper/FSU Jena

Beim Studienorientierungsseminar am 11. Oktober bekommst du Hilfe in Sachen Studien- und Berufswahl.
Foto: Jan-Peter Kasper/FSU

Nach dem Abitur aus fast 10 000 Studienmöglichkeiten das richtige Studienfach herauszufiltern, ist eine Herkulesaufgabe. Beim Studienorientierungsseminar der Universität Jena am 11. Oktober bekommst du Hilfe: Von 9-17 Uhr erklären die Studienberater, welche Möglichkeiten es nach der Schule überhaupt gibt und wie ein Studium an einer Universität abläuft. Außerdem unterstützen sie dich dabei, deine eigenen Interessen und Kompetenzen herauszufinden.

Der Workshop richtet sich an Studieninteressierte aus den letzten beiden Jahren vorm Abitur. Die Teilnahme ist kostenfrei. Alle Infos zum Workshop und zur Anmeldung findest du unter www.uni-jena.de/Schueler/Orientierung/Seminar+Studienorientierung


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Wissenschaft bis Mitternacht: Am 24. November findet die 6. Lange Nacht der Wissenschaften in Jena statt

Das Wort Chemie aus Lego-Steinen zusammengesetzt. Foto: Jan-Peter Kasper/Fotozentrum der FSU Jena

Die 6. Lange Nacht der Wissenschaften in Jena am 24. November: In der Chemie gibt's u.a. Experimente mit Lego-Steinen.
Foto: Jan-Peter Kasper/FSU

Nachtschwärmer aufgepasst: Am 24. November 2017 von 18 bis 24 Uhr öffnen Hochschulen, Wissenschaftseinrichtungen und Unternehmen in Jena ihre Türen. Unter dem Motto "Sternstunden" kannst du zur 6. Langen Nacht der Wissenschaften Jena gemeinsam mit deiner Familie oder deinen Freunden einmal einen Blick hinter die Kulissen von Wissenschaft und Forschung wagen - und bei spannenden Experimenten selbst zum Forscher werden!

Auch Wissenschaftler aus Chemie, Geographie und Geowissenschaften sind mit dabei

Zahlreiche Einzelveranstaltungen an zahlreichen Orten verteilt über die ganze Stadt stehen auf dem Programm. Mit dabei sind auch Arbeitsgruppen aus den Bereichen Chemie, Geographie und Geowissenschaften der Universität. In der Chemie kannst du zum Beispiel das Formgedächtnis von Joghurtbechern und die Bestandteile eines Lego-Steins erforschen, im Geruchslabor ein eigenes Parfüm kredenzen und mehr zur Zukunft von Stromspeichern erfahren. Auf die Spur von Klima- und Umweltwandel mithilfe von Pflanzenpollen und Bohrkernen geht's bei den Geographen und die Geowissenschaftler präsentieren unter anderem, aus welchen Bausteinen die Erde besteht.

Alle weiteren Infos zur Langen Nacht der Wissenschaften Jena findest du unter www.sternstunden-jena.de

Und auf unserer Facebookseite stellen wir übrigens ab Oktober regelmäßig eine Veranstaltung zur Langen Nacht der Wissenschaften ausführlich vor.


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Save the Date: MINT-Festival Jena für Schüler im September 2018 

Das Bild zeigt das Logo zum MINT-Festival Jena, dem Wissenschaftsfestival für Schüler von der Grundschule bis zur Oberstufe im September 2018

Zum MINT-Festival Jena im September 2018 gibt's Vorträge, Workshops, Mitmach-Experimente und mehr rund um die MINT-Disziplinen Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.


Noch ist es eine Weile hin, doch schon jetzt solltest du dir den 11.-13. September 2018 fest im Kalender anstreichen: Denn dann findet das MINT-Festival Jena statt - ein Wissenschaftsfestival für Schüler von der Grundschule bis zur Oberstufe mit Vorträgen, Workshops, Mitmach-Experimenten und Wissenschaftsshows zu spannenden Themen rund um die MINT-Disziplinen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

Veranstaltet wird das Ganze von der Universität Jena mit weiteren Partnern, unter anderem mit dem witelo e.V. und der Ernst-Abbe-Hochschule Jena. Der Veranstaltungsort ist der Uni-Campus Ernst-Abbe-Platz in Jena. Das heißt: Du kannst mit deiner Schulklasse während des MINT-Festivals nicht nur die verschiedene Experimente erleben und Naturphänomene des Alltags erforschen. Sondern du kannst gleichzeitig auch die Universität Jena und viele der Dozenten kennenlernen. Denn die stellen extra für das MINT-Festival verschiedene Vorträge und Workshops auf die Beine, um gemeinsam mit dir und den anderen Schülern die Welt der Naturwissenschaften und Technik zu entdecken. Übrigens: Die Teilnahme für alle Schüler und Schulklassen ist natürlich kostenlos!

Weitere Infos gibt's ab sofort auf der Webseite www.mint.uni-jena.de


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Neues aus der Fakultät

Uni & Studium:

Gesteinsdeformation statt Räuchermännchen: Mit dabei beim Geländekurs im Erzgebirge dank YouTube-Video

Ein Geologie-Professor und eine Gruppe von Studierenden untersuchen während eines Geländepraktikums einen Aufschluss im Erzegbirge.

Studierende der Geowissenschaften waren Ende Juni für einen Geländekurs im Erzgebirge unterwegs.
(Klick auf Foto öffnet YouTube-Video)
    
Das Erzgebirge kennst du vermutlich vor allem als Heimat von Schwibbogen, Nussknacker und Räuchermännchen. Die Jenaer Studierenden der Geowissenschaften lernen das Mittelgebirge im Osten Deutschlands jedoch aus einer anderen Perspektive kennen: Jeweils im 4. Semester gibt es ein zweitägiges Geländepraktikum zur Tektonik des Erzgebirges. Auch in diesem Sommer waren 15 Studierende gemeinsam mit Geologie-Professor Kamil Ustaszewski unterwegs, um das theoretische Wissen fernab von Hörsaal und Seminarraum im Gelände anzuwenden.

Das Besondere: Diesmal wurde die Gruppe von Fotograf Christoph Worsch begleitet. Entstanden ist ein Video, das veranschaulicht, was die Studierenden im Erzgebirge erlebt haben und wie überhaupt so ein Geländepraktikum abläuft. Immerhin sind Exkursionen und Geländeübungen ein wichtiger Bestandteil des Studiums: Allein im ersten Semester verbringen Studierende der Geowissenschaften mindestens 11 Tage im Gelände.

Aufschlüsse mit Gesteinsdeformationen waren die Ausflugsziele

"Geländepraktischen Übungen wie der Kurs im Erzgebirge sind wichtig, damit die Studierenden das Gelände nicht nur intuitiv deuten, sondern anhand von objektiven Daten beschreiben und interpretieren können," erklärt Profesor Ustaszweski. Und so erwartete die Studierenden keine klassische touristische Tour durchs Erzgebirge, sondern im Mittelpunkt standen vielmehr Brüche, Falten und Schieferungen - Verformungen des Gesteins, wie sie in vielen Teilen des Erzgebirges auftreten.

Die Ausflugsziele waren vor allem verschiedene Aufschlüsse im Pockautal, Zschopautal und in der Region um Chemnitz. Aufschlüsse sind Stellen an der Erdoberfläche ohne Boden und Vegetation, an der das anstehende Gestein sichtbar ist. Sie sind sozusagen ein Fenster in die Erdgeschichte, an dem Geologen die Entstehung des Gesteins ablesen können. Bewaffnet mit Stift, Papier, Geologenhammer, Kompass und geologischen Karten hieß es dann für die Studierenden, die Gesteinsstrukturen an den Aufschlüssen genau zu untersuchen, zu interpretieren und in Form einer Zeichnung zu skizzieren - um so wichtige Indizien zu sammeln, die dabei helfen, den tektonischen Aufbau des Erzgebirges und seine wechselvolle geologische Geschichte besser zu verstehen.

>> Hier geht's zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=cSqmGbOMXdE



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Uni weltweit:

Universität Jena gehört im Academic Ranking of World Universities 2017 erstmals zu den 300 besten Hochschulen weltweit

Das Bild zeigt das Hauptgebäude der Universität Jena. Foto: Jan-Peter Kasper/Fotozentrum der FSU.

Das Hauptgebäude der Universität Jena - laut aktuellem Shanghai Ranking eine der 300 besten Hochschulen weltweit
Foto: Jan-Peter Kasper/FSU
    
Das kann sich doch sehen lassen: Die Universität Jena gehört laut dem aktuellen Shanghai-Ranking zum ersten Mal zu den 300 besten Hochschulen weltweit und zu den 22 besten in Deutschland.

Das Academic Ranking of World Universities, dem sogenannten Shanghai-Ranking, wird von der ShanghaiRanking Consultancy herausgegeben. Es berücksichtigt vor allem verschiedene Leistungen und Aktivitäten im Bereich der Forschung, z. B. die Anzahl der Publikationen und der Zitierungen in wissenschaftlichen Fachmagazinen, dabei insbesondere in den hochrangigen Journalen Nature und Science. Mehr als 1.200 Hochschulen stellen sich dem Ranking, die besten 500 werden seit dem Jahr 2003 regelmäßig veröffentlicht.

Und auch wenn das Ranking weniger die Studienbedingungen, sondern vor allem die Forschung berücksichtigt: Von ausgezeichneter Forschung profitieren letztlich auch die Studierenden. Denn aktuelle Forschungsergebnisse fließen direkt in die Lehre ein und Studierende erhalten so die Möglichkeit, früh an Forschungsprojekten mitzuarbeiten, etwa als studentische Hilfskraft oder im Rahmen von Bachelor- und Masterarbeiten.

Hier geht's zum vollständigen Artikel: www.uni-jena.de/Mitteilungen/PM170831_Shanghai_Ranking




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Hinter den Kulissen

Was das Klima der Vergangenheit über die Zukunft des Klimas verrät

Roland Zech ist Professor für Physische Geographie und forscht zum Klimawandel

Professor Roland Zech ist Inhaber des Lehrstuhls für Physische Geographie der Universität Jena. Foto: Anne Günther/FSU Jena

Prof. Dr. Roland Zech liest in den Archiven des Weltklimas - um so den aktuellen Klimawandel besser verstehen zu können.
Foto: Anne Günther/FSU
    
Im Juni verkündete US-Präsident Donald Trump, dass die USA aus dem Pariser Klimavertrag aussteigen. "Einen Schritt zurück in die Vergangenheit", nennt das Prof. Dr. Roland Zech, der seit wenigen Monaten Professor für Physische Geographie an der Uni Jena ist. "Aber ein Zurück in die Zeit, in der Industriestaaten ungebremst Kohlendioxid in die Atmosphäre blasen, wird es dennoch nicht geben", ist er sich sicher. Denn ein Gutes habe Trumps Ankündigung: Die Weltgemeinschaft hat in seltener Einhelligkeit reagiert und hält an ihren Klimazielen fest.

Lesen in den Archiven des Weltklimas

Der Klimawandel ist eines der zentralen Forschungsthemen des 40-Jährigen, der weitaus größere Zeiträume im Blick hat als in heutigen Debatten üblich. Er liest in den "Archiven" des Weltklimas und rekonstruiert dessen Verlauf viele zehntausende Jahre zurück. "Archive sind zum Beispiel Ablagerungen von früheren Vergletscherungen oder etwa Seesedimente und Böden, die sich in der Vergangenheit gebildet haben", erläutert Zech. Aus diesen Archiven lasse sich sehr genau bestimmen, wie Landschaften entstanden sind und welches Klima zur damaligen Zeit vorherrschte, so der Wissenschaftler.

Sein Ziel: Geographie-Studierende stärker für Klimawandel und Nachhaltigkeit sensibilisieren

Roland Zech studierte Geoökologie in Bayreuth. Anschließend lebte und forschte er in der Schweiz, in den USA und wieder in der Schweiz.  Von dort zog es den Vater zweier Töchter nun nach Jena. Hier möchte Roland Zech die Geographie-Studierenden stärker an den Klimawandel heranführen. "Durch die Analyse vergangener Klimaveränderungen lassen sich Ansätze zum Verständnis und vielleicht auch zur besseren Bewältigung der aktuellen Situation finden", sagt er. Die Vergangenheit sei der Schlüssel zur Zukunft. Außerdem möchte er gerade die künftige Geographen-Generation für ihre Verantwortung sensibilisieren: "Wir sind diejenigen, die Themen wie Klimawandel und nachhaltige Lebensweise in die Gesellschaft tragen müssen."

Mehr zu Roland Zech und seinen Forschungsthemen: www.chemgeo.uni-jena.de/Meldungen/Roland+Zech+ist+neuer+Lehrstuhlinhaber+für+Physische+Geographie


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FAQ: Fragen zu Uni und Studium kompakt beantwortet

In der Schule macht dir das Fach Geographie Spaß und du überlegst, irgendetwas in dieser Richtung zu studieren? In Frage kommen dabei verschiedene Möglichkeiten, an der Universität Jena gibt es die Studiengänge Geographie, Geowissenschaften und Biogeowissenschaften. Was genau der Unterschied zwischen all diesen "Geo"-Studiengängen ist, haben wir hier einmal gegenübergestellt:

"Geo"-Studiengänge im Vergleich: Was ist der Unterschied zwischen Geographie, Geowissenschaften und Biogeowissenschaften?


Die Erde aus dem All.

Die Erde aus dem All: Die Faszination für unseren Planeten haben wohl alle "Geos" gemeinsam.

Vergleich Geo-Studiengänge als Tabelle im Überblick

Alle drei Geo-Studiengänge im Überblick
(Klick auf Grafik zum Vergrößern)
                 
Ob Geographie, Geowissenschaften oder Biogeowissenschaften - eine Sache haben alle drei Studienfächer gemeinsam: Sie beschäftigen sich mit dem Planeten Erde und den verschiedenen "Geosphären", wie etwa Litho-, Hydro- oder Biosphäre. Und auch der Blick über Fächergrenzen hinweg ist für alle drei Fächer selbstverständlich: Denn um die verschiedenen Prozesse und Zusammenhänge auf der Erde zu verstehen, braucht es eben auch die Physik, Chemie, Biologie oder auch die Wirtschaftswissenschaften und Informatik.

Und wo liegt nun der Unterschied? Die Grenzen sind fließend, doch vereinfacht gesagt: Die Geographen bleiben weitgehend an der Erdoberfläche, d.h. sie interessieren sich für Landschaftsformen und für die Erde als den für den Menschen zur Verfügung stehenden Raum. Geowissenschaftler schauen hingegen auch ins Erdinnere und erforschen Aufbau und Dynamik unseres Planeten, also Dinge wie Vulkane, Erdbeben und Kontinentalverschiebung. Und die Biogeowissenschaftler fragen vor allem danach, wie Landschaften nachhaltig genutzt werden können und wie Pflanzen, Mikroorganismen, Boden und Grundwasser miteinander interagieren.

Wichtig in allen drei Fächern: Interesse für Natur und Umwelt und Lust auf Geländearbeit

Egal, für welchen der drei Studiengänge du dich entscheidest: Interesse für Natur und Umwelt und Lust auf Geländearbeit solltest du in jedem Fall mitbringen. Außerdem solltest du nicht vor Mathematik, Chemie, Physik und Biologie zurückschrecken - auch im Fach Geographie, insbesondere jedoch in den Fächern Geowissenschaften und Biogeowissenschaften. Für das Fach Geographie ist es zudem hilfreich, wenn du dich auch für gesellschaftspolitische Fragestellungen interessierst.

Auch der Umgang mit IT- und Softwaretechnik gehört dazu: Denn während des Studiums lernst du, wie man digitale Karten erstellt und Luft- und Satellitenbilder auswertet. Im Studiengang Geographie kannst du dich mit dieser sogenannten Geoinformatik sogar vertiefend auseinandersetzen und später einen entsprechend spezialisierten Master-Studiengang belegen.

Die Unterschiede zusammengefasst

Einen kompakten Überblick über alle drei Studiengänge findest du in der nebenstehenden Tabelle oder unter diesem Link: >> Geo-Studiengänge im Überblick (öffnet PDF-Dokument in neuem Fenster)


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Und zum Schluss...

...schauen wir diesmal in die Geschichte der Fußballregeln:

Die Jenaer Fußballregeln: Einige der ältesten der Welt und bis heute gültig


Die Jenaer Regeln gehören zu den weltweit ältesten Fußballregeln.

Die Jenaer Regeln gehören zu den weltweit ältesten Fußballregeln.
                 
Eigentlich erscheint es selbstverständlich: Auf einem Fußballplatz gibt es keine Bäume oder Sträucher, er ist eben und mit kurzem Gras bewachsen. Doch dass dies so ist, hat einen Grund - und der liegt in Jena.

Bäume und Sträucher auf dem Spielfeld verboten

Als Jugendliche und Studenten 1890 den ersten Jenaer Fußballverein gründeten, spielten sie vor allem auf den Wiesen in der Oberaue, einem Teil des heutigen Jenaer Stadtparkes direkt an der Saale gelegen. Doch ausgerechnet dort wuchsen zahlreiche Bäume und Sträucher - ziemlich störend beim Fußballspielen. 1893 brachte der Verein schließlich ein Regelheft heraus, in dem erstmals das Äußere des Spielfeldes festgelegt wurde. Und der bekannteste Abschnitt dieser "Bestimmungen des Fußballvereins zu Jena" lautet eben genau so: "Der Spielplatz soll von Bäumen und Sträuchern frei, möglichst eben und mit niedrigem Gras bewachsen sein."

Bis heute Teil des FIFA-Regelwerks

Diese Jenaer Fußballregeln gehören zu den ältesten Fußballregeln der Welt und sind bis heute Teil des FIFA-Regelwerks. Und Fußball gespielt wird in der Jenaer Oberaue auch bis heute: Im Ernst-Abbe-Sportfeld sind der Drittligist FC Carl Zeiss Jena und die Erstliga-Frauenmannschaft des FF USV Jena zuhause und auf den vielen weiteren Plätzen direkt daneben kicken Freizeit- und Nachwuchsteams.


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Impressum

Herausgeber: Chemisch-Geowissenschaftliche Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Humboldtstr. 11, 07743 Jena

Redaktion: Claudia Hilbert

E-Mail:

Tel.: 03641 948005

www.chemgeo.uni-jena.de


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