Geländeübung Geophysik II am Laacher See
Vom 23. bis 26. März 2026 erprobten Studierende geophysikalische Messmethoden wie Geoelektrik, Magnetik und Georadar unter realen Bedingungen im Gelände.
Blick auf den Waldsee südöstlich des Laacher Sees; südlich davon lag unser Messgebiet.
Foto: Andreas Goepel
Meldung vom:
Vom 23. bis 26. März 2026 fand die Geländeübung im Rahmen der Lehrveranstaltung „Geophysik II“ am Laacher See statt. Die Studierenden hatten dabei die Gelegenheit, verschiedene geophysikalische Methoden unter realen Geländebedingungen anzuwenden. Nach der Anreise und dem Bezug der Unterkunft im „Naturfreundehaus Laacher See“ führte Herr Prof. Viereck in die geologische Entwicklung der Region sowie in die Entstehungsgeschichte und Ablagerungen der Eruptionen des Laacher-See-Vulkans ein.
An den folgenden beiden Tagen arbeiteten die Studierenden auf einer Ackerfläche südlich des Waldsees. Zum Einsatz kamen Methoden der Geoelektrik, des Georadars sowie der Magnetik (Fluxgate- und Protonenmagnetometer). Mit Hilfe der Geoelektrik und des Protonenmagnetometers wurden insbesondere die Lage und Mächtigkeit eines Lavastroms untersucht. Ergänzend dazu erfolgte auf mehreren zusammenhängenden Teilflächen eine detaillierte Kartierung mit Fluxgate-Magnetometer und Georadar.
Die erhobenen Daten wurden jeweils am Abend gemeinsam ausgewertet, ergänzt durch kurze Präsentationen und Diskussionen am Morgen. Neben der fachlichen Arbeit bot die Geländeübung auch Gelegenheit zum informellen Austausch, etwa beim gemeinsamen Abendessen oder der weiteren Auswertung der Messdaten in geselliger Runde.
Die Betreuung der Geländeübung übernahmen Atul Kumar, Florian Kusche und Valentin Kasburg, unterstützt durch den studentischen Mitarbeiter Maurizio Gioia.