Unser Studienangebot im Fach Chemie
Hier findest du unsere Studiengänge im Fach Chemie, Videos, Fotogalerien, Stimmen unserer Studierenden und mehr.
Neugierig geworden?FAQ zum Chemie-Studium (Bachelor, Lehramt): Hier findest du die wichtigsten Infos rund um Studienvoraussetzungen, Studienalltag und Berufsperspektiven verständlich erklärt
Zwei Studentinnen sitzen in einem Smeinarraum und arbeiten an einem Tablet.
Foto: Christoph Worsch (Universität Jena)
Du überlegst, Chemie zu studieren, bist dir aber noch unsicher und dir schwirren noch einige Fragen im Kopf umher? Kein Problem: Hier findest du die wichtigsten Fragen und Antworten rund ums Thema "Chemie studieren"!
Für ein Chemie-Studium brauchst du vor allem Interesse an Naturwissenschaften, Neugier und Durchhaltevermögen – kein perfektes Zeugnis.
Ein Chemie-Leistungskurs ist hilfreich, aber keine Voraussetzung. Viele Studierende starten auch mit Grundkurswissen erfolgreich ins Studium, manche hatten sogar gar keinen Chemieunterricht in der Oberstufe. Das ist sicherlich nicht ideal. Aber am wichtigsten ist, dass du bereit bist, regelmäßig zu lernen und dich auf neue anspruchsvolle Themen und auch auf naturwissenschaftliche Grundlagen einzulassen.
Um den Einstieg ins Studium zu erleichtern, bieten wir für Studienanfängerinnen und Studienanfänger einen Vorkurs Chemie und einen Vorkurs Mathematik an. So kannst du dein Schulwissen auffrischen und du kannst außerdem deine Kommilitonen und Kommilitoninnen kennenlernen.
Mathe und Physik spielen vor allem in den ersten Semestern eine wichtige Rolle, denn sie sind zum Verständnis der Chemie als Naturwissenschaft mehr als hilfreich.
In Jena bieten wir neben der Physik-Vorlesung auch eine Mathematikvorlesung nur und speziell für Chemiestudierende an. Du musst also kein Mathe- oder Physikprofi sein – wichtiger ist die Bereitschaft, logisch zu denken und regelmäßig zu üben..
Mathematik hilft dir zum Beispiel beim Berechnen von Konzentrationen oder bei der Auswertung von Messergebnissen im Labor.
Physik hilft dir dabei zu verstehen, warum Stoffe bestimmte Eigenschaften haben, wie Energie bei Reaktionen umgesetzt wird oder wie Atome und Moleküle aufgebaut sind.
Das Chemiestudium ist vor allem fasizinierend. Und ja, es kann auch mal anstrengend sein – vor allem am Anfang. Neben Vorlesungen gibt es oft Praktika,Seminare, Übungen und Laborzeiten, sodass der Stundenplan voller ist als in manchen anderen Studiengängen. Und ja, die Laborarbeit macht Spaß, kann aber manchmal auch frustrierend sein, wenn der Versuch einfach nicht so klappt, wie er soll.
Aber: Du musst kein Genie sein, um das Studium zu schaffen! Wichtig sind Interesse an Naturwissenschaften, Neugier und die Bereitschaft, regelmäßig dranzubleiben. Viele starten mit Respekt vor dem Studium und merken schnell: Mit Unterstützung durch Tutorien, Lerngruppen und Mitstudierende ist man nicht allein und wächst Schritt für Schritt hinein.
Das Chemie-Studium in Jena ist forschungsnah und praxisorientiert. Die Schulchemie legt die Grundlagen. Im Chemie-Studium an der Uni gehst du deutlich tiefer als in der Schule. Du lernst nicht nur „was passiert“, sondern vor allem „warum es passiert“.
Im Studium werden viele Inhalte mathematischer und theoretischer und du bekommst an der Universität einen direkten Einblick in aktuelle Forschungsthemen.
Außerdem arbeitest du viel im Labor, verwendest moderne Labor- und Messtechnik, führst Experimente selbstständig durch und wertest diese wissenschaftlich aus.
Es gibt weniger Anleitung als in der Schule. Dafür übernimmst du mehr Eigenverantwortung und lernst, sehr genau zu arbeiten, mit Gefahrstoffen umzugehen, sowie wissenschaftlich zu denken und so an den Herausforderungen der Zukunft zu arbeiten.
Beide Studiengänge haben gemeinsame Grundlagen in Chemie, unterscheiden sich aber in Aufbau, Schwerpunkt und Berufsperspektive.
Beim Chemie B.Sc. steht die Chemie selbst im Mittelpunkt – also die Vertiefung in allen Teilbereichen der Chemie mit dem Ziel, später z. B. in der Forschung oder in der Industrie zu arbeiten. Das Bachelorstudium dauert 6 Semester. Die meisten absolvieren danach noch ein Master-Studium, das 4 Semester dauert. Im Fach Chemie ist es außerdem weiterhin sehr verbreitet, nach dem Master-Abschluss zu promovieren. Das bedeutet, dass du etwa 3 Jahre lang intensiv zu einem Forschungsthema arbeitest, selbst forschst und danach einen Doktortitel erhältst.
Beim Chemie-Lehramt kombinierst du Chemie mit einem zweiten Unterrichtsfach und Erziehungswissenschaften. Ziel ist hier, später an Schulen zu unterrichten oder in der Erwachsenenbildung zu arbeiten. An der Universität Jena kannst du Lehramt für Regelschulen und für Gymnasien studieren. Das Studium dauert jeweils 10 Semester und schließt mit dem Ersten Staatsexamen ab. Danach folgt das Referendariat, das 1,5 Jahre dauert und das du mit dem Zweiten Staatsexamen abschließt.
Wenn du in Jena auf Lehramt studierst, studierst du nach dem "Jenaer Modell der Lehrerbildung". Besonderheiten sind das Eingangspraktikum und das Praxissemester. Hier erfährst du mehr über den Ablauf des Lehramtsstudiums an der Uni Jena.
Das Fach Chemie ist an der Universität Jena zulassungsfrei, es gibt also keinen Numerus Clausus (NC). Es gibt auch keine Eingangs- oder Eignungsprüfungen. Das gilt sowohl für den Bachelor-Studiengang als auch für das Lehramtsfach. Das bedeutet: Einfach bewerben, einschreiben, und los geht’s!
Wenn du Lehramt studieren möchtest, solltest du dich aber unbedingt darüber informieren, ob dein zweites Fach möglicherweise zulassungsbeschränkt ist oder ob es dort Eigungsprüfungen gibt.
Die Bewerbungsfristen hängen davon ab, welchen Studiengang du studieren möchtest und welche Staatsangehörigkeit du hast. Hier findest du eine Übersicht über die Bewerbungszeiträume.
Die Bewerbung für ein Studium an der Universität Jena geht ganz bequem über das Online-Bewerbungsportal.
Ja, auf jeden Fall!
Du kannst zum Beispiel während der Vorlesungszeit Vorlesungen besuchen und so ein wenig in den Studienalltag schnuppern. Es ist auch möglich, ein Schüler-Praktikum an der Uni zu absolvieren und dadurch eigene Eindrücke zu gewinnen.
Einen Einblick ins Studium erhältst du auch bei unserer interaktiven Rätseltour, die du mit dem Handy oder Tablet bequem von zu Hause aus spielen kannst. Wir empfehlen dir außerdem, den „Open Campus“ zu besuchen: Das ist der zentrale Hochschulinfotag der Universität Jena, der immer im Frühjahr stattfindet.
Hier findest du eine Übersicht über unsere Schnupperangebote.
Auch Gespräche mit Studierenden können helfen, ein realistisches Bild vom Studienalltag zu bekommen. Wende dich hierfür am besten an den Fachschaftsrat ChemieExterner Link.
Unsicherheiten im Studium sind völlig normal – damit bist du nicht allein. Viele merken erst im Laufe der ersten Semester, was ihnen wirklich liegt oder wichtig ist. Wenn du feststellst, dass Chemie doch nicht das Richtige für dich ist, gibt es immer Möglichkeiten: Du kannst den Studiengang wechseln oder dich neu orientieren. Oft lassen sich sogar bereits erbrachte Leistungen anrechnen.
Ein Studienabbruch ist kein Scheitern, sondern manchmal einfach der richtige nächste Schritt.
Wichtig ist, frühzeitig Beratungsmöglichkeiten zu nutzen und offen darüber zu sprechen. An der Universität Jena gibt es verschiedene Anlaufstellen, an die du dich wenden kannst.
Übrigens: An der Universität Jena kannst du nicht nur studieren, sondern auch eine Berufsausbildung absolvieren, zum Beispiel als Chemielaborant (m/w/d)!
Das Bachelorstudium Chemie an der Universität Jena dauert 6 Semester und endet mit dem Bachelor of Science. Danach folgt meist ein Masterstudium (4 Semester) und im Anschluss häufig eine Promotion (ca. 3 Jahre).
Das Lehramtsstudium Chemie für Regelschule oder Gymnasium dauert 10 Semester und schließt mit dem Ersten Staatsexamen ab. Danach folgt das 1,5-jährige Referendariat mit dem Zweiten Staatsexamen.
Im Bachelorstudium Chemie an der Universität Jena lernst du die Grundlagen aller wichtigen Teilbereiche der Chemie: Anorganische, Organische und Physikalische Chemie sowie Analytik und Technische Chemie. Dazu kommen Mathematik und Physik als Basisfächer.
Du lernst zum Beispiel:
Im Lehramtsstudium lernst du zusätzlich die fachdidaktischen Grundlagen: Wie erkläre ich Chemie verständlich, wie plane ich Unterricht, wie vermittle ich Experimente sicher im Schulkontext und ähnliche Fragen stehen im Vordergrund. So verbindest du Fachwissen mit pädagogischer Praxis.
Das Studium ist in verschiedene Module aufgebaut:
Je nach Umfang des Moduls erhältst du am Ende eine gewisse Anzahl an Leistungspunkten (auch LP oder ECTS genannt). Im Bachelor musst du insgesamt 180 LP, im Lehramt 300 LP erwerben.
Jedes Modul kann aus verschiedenen Lehrveranstaltungen bestehen. Jede Lehrveranstaltung schließt mit einer Prüfung ab. Die meisten Prüfungen finden am Ende der Vorlesungszeit eines Semesters statt, manche auch vorlesungsbegleitend. Wenn du alle Teilprüfungen bestanden hast, dann hast du das Modul erfolgreich beendet.
Beispiel: Das Modul „BC 1.1 Allgemeine Chemie und Anorganische Chemie I“ im ersten Semester des Bachelorstudiums besteht aus einer Vorlesung, einem Seminar und einem Laborpraktikum. Als Prüfung gibt es eine Klausur, semesterbegleitende Kolloquien und ein benotetes Praktikum. Wenn du alles erfolgreich gemeistert hast, bekommst du 15 LP für dieses Modul.
Übrigens: Vor Vorlesungsbeginn im Wintersemester gibt es zwei Vorkurse in Mathe und Chemie: Die Teilnahme ist freiwillig, aber wir empfehlen dir unbedingt, dabei zu sein: Denn dort kannst du dein Schulwissen auffrischen und dich schrittweise an den Uni-Alltag gewöhnen.
Ja, es gibt zahlreiche Veranstaltungen und Angebote für Erstsemester! Das Uni-Leben ist am Anfang manchmal gar nicht so leicht und überfordert schnell. Aber keine Sorge – du wirst Schritt für Schritt ins Studium begleitet.
Wir empfehlen dir unbedingt, an den Studieneinführungstagen teilzunehmen. Dort erfährst du alles Wichtige zur Studienorganisation und es gibt Kennenlernveranstaltungen wie gemeinsame Wanderungen oder Kneipenabende.
Es gibt außerdem einen Vorkurs Chemie und einen Vorkurs Mathematik, in denen du dein Schulwissen auffrischen kannst.
Mentorinnen und Mentoren, das sind Studierende höherer Semester, begleiten dich während des gesamten ersten Semesters.
Zusätzlich kannst du an Workshops teilnehmen, bei denen du Lerntechniken, gutes Zeitmanagement und viele weitere studienrelevante Methoden lernen kannst. Diese Workshops sind fachunabhängig, das heißt, dort können Studierende alle Studienfächer teilnehmen.
Sowohl im Bachelorstudium als auch im Lehramtstudium Chemie ist der Studienplan größtenteils vorgegeben. Diese feste Struktur gewährleistet, dass alle Studierenden ein solides, einheitliches Grundwissen erwerben.
Viele Inhalte bauen zudem logisch aufeinander auf: Zum Beispiel braucht man zunächst Grundlagen in Mathe, Physik und allgemeiner Chemie, bevor man komplexere Themen wie organische oder physikalische Chemie versteht.
Es gibt aber auch einige Möglichkeiten, dein Studium individuell zu gestalten:
TIPP: Im Musterstudienplan siehst du genau, welche Lehrveranstaltungen du im Laufe des Studiums belegen musst und kannst. Details zu jeder Lehrveranstaltung findest du im sogenannten Modulkatalog.
Hier findest du alle Musterstudienpläne und Modulkataloge für die Studiengänge im Bereich Chemie.
Übrigens: Vor Vorlesungsbeginn im Wintersemester gibt es zwei Vorkurse in Mathe und Chemie: Die Teilnahme ist freiwillig, aber wir empfehlen dir unbedingt, dabei zu sein: Denn dort kannst du dein Schulwissen auffrischen und dich schrittweise an den Uni-Alltag gewöhnen.
In einer typischen Woche besuchst du verschiedene Lehrveranstaltungen wie Vorlesungen, Seminare, Übungen und Laborpraktika. Zu Hause arbeitest du den Stoff nach, bearbeitest Übungsaufgaben und erstellst Protokolle von deinen Laborversuchen.
Hier zeigen wir dir am Beispiel des Studiengangs Chemie B.Sc., wie das 1. Semester konkret abläuft:
Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern.
Stundenplan für das 1. Semester Chemie B.Sc. (Beispiel)
Bild: Claudia Hilbert/Universität JenaJa, das Chemiestudium ist zeitaufwändig und kann auch ziemlich stressig sein – aber nicht dauerhaft auf dem gleichen Level.
Die größten Stressphasen entstehen meist vor Prüfungen und in den Laborpraktika, wenn mehrere Abgaben, Protokolle und Klausuren gleichzeitig anstehen. Dazwischen gibt es aber auch ruhigere Phasen und es gibt Zeit für Freizeit, Urlaub oder Nebenjob. Viele empfinden weniger den Stoff selbst als die Menge und das konstante Dranbleiben als Herausforderung.
Wenn du strukturiert arbeitest, regelmäßig lernst und nicht alles aufschiebst, ist der das Studium gut machbar – aber ja, ein „entspanntes Nebenbei-Studium“ ist Chemie nicht.
Praktische Laborarbeit ist ein wichtiger Bestandteil des Studiums und beginnt an der Universität Jena schon in der ersten Vorlesungswoche. Im Laufe des Bachelorstudiums hast du mindestens 13 verschiedene Laborpraktika, unter anderem in Anorganischer, Organischer, Physikalischer, Analytischer und Technischer Chemie.
In den Praktika führst du selbst Experimente durch, lernst den sicheren Umgang mit Chemikalien und wertest deine Ergebnisse aus. So kannst du das Wissen aus den Vorlesungen direkt anwenden.
Für die studentischen Laborpraktika gibt es spezielle Praktikumsräume, wo jeder Studierende einen Arbeitsplatz hat. Ein/e Laborassistent/in erklärt die Versuche, gibt Tipps und kontrolliert deine Ergebnisse.
Ein typischer Tag im Labor läuft in etwa so ab: In einem Antestat besprichst du mit dem Laborassistenten bzw. der Laborassistentin, dass du den Versuch sowie die wichtigsten Sicherheitsregeln verstanden hast. Danach führst du den Versuch selbstständig durch. Deine Ergebnisse hältst du abschließend in einem Versuchsprotokoll fest, welches der Laborassistent korrigiert und bewertet.
Ja, das ist möglich – und absolut empfehlenswert!
Die Universität Jena hat Partnerhochschulen in ganz Europa und auch darüber hinaus. Für Chemie-Studierende gibt es Austauschplätze zum Beispiel in Belgien, Finnland, Spanien, Schweden und Tschechien.
Lehramtsstudierende können ihr Praxissemester an einer Schule im Ausland absolvieren, zum Beispiel in Dänemark, Georgien, Uruguay und Vietnam.
Außerdem ist die Uni Jena Mitglied der EC2U-Allianz, dem Europäischen Campus der Stadt-Universitäten: Für Studierende gibt somit zusätzliche Möglichkeiten, internationale Erfahrungen zu sammeln. Zum Beispiel kannst du an Summer Schools, Think Tanks und vielen weiteren Projekten und Veranstaltungen teilnehmen.
Ja, es gibt verschiedene Möglichkeiten: Viele Studierende arbeiten als studentische Hilfskraft („Hiwi“) in einer wissenschaftlichen Arbeitsgruppe und erhalten so Einblicke in den Forschungsalltag:
Hiwis unterstützen zum Beispiel bei Versuchen im Labor und bei der Auswertung von Daten oder sie helfen Forschungsgruppen bei organisatorischen Aufgaben wie der Vorbereitung von Workshops und Konferenzen.
Manche Studierende haben auch einen Job in der Universitätsverwaltung oder sie leiten als Tutor bzw. Tutorin kleine Übungsgruppen für andere Studierende.
Die Größe der Gruppen in den Lehrveranstaltungen sind in der Regel überschaubar. Besonders im Labor arbeitest du eng mit anderen Studierenden zusammen, wodurch schnell ein Gemeinschaftsgefühl entsteht und sich oft feste Lerngruppen innerhalb des Jahrgangs bilden.
Auch abseits von Hörsaal und Labor kannst du andere Studierende und Lehrende kennenlernen. Höhepunkte für alle Studierenden und Lehrenden im Fach Chemie sind die Faschingsvorlesung am 11.11. und der Chemieball im Frühsommer.
Der Fachschaftsrat Chemie organisiert regelmäßig Veranstaltungen: Bereits während der Studieneinführungstage gibt es zum Beispiel gemeinsame Kneipenabende und Wanderungen. Außerdem gibt es an der Universität Jena eine Ortsgruppe des Jungchemikerforums: Das sind Studierende und Promovierende aus dem Bereich Chemie, die ebenfalls verschiedene Events organisieren.
Wenn du Studierende anderer Studienfächer kennenlernen möchtest, gibt es ebenfalls zahlreiche Gelegenheiten: Du kannst dich zum Beispiel bei einer der Hochschulgruppen engagieren, im Studierendenchor mitsingen, beim Campusradio mitmachen oder einen Kurs beim Unisport belegen.
Mehr Infos zu Hochschulgruppen und zum Studierendenleben an der Universität Jena
Klar ist die Universität Jena eine gute Adresse, um Chemie zu studieren – es wäre komisch, wenn wir etwas anderes sagen würden. ;-)
Fakt ist: Wenn du Chemie auf Bachelor oder Lehramt an der Universität Jena studierst, erhältst du eine fundierte Ausbildung über die gesamte Bandbreite der Chemie. Das ist – so ehrlich müssen wir sein – eigentlich an allen Hochschulen in Deutschland so.
Es gibt aber dennoch einige Besonderheiten in Jena:
Hier erfährst du mehr zum Leben und Studieren im "Studierendenparadies Jena".
Direkt nach dem Bachelor kannst du in den Job einsteigen und zum Beispiel in der Industrie arbeiten, etwa in Laboren der Qualitätssicherung, in der Analytik oder in der Produktion.
Die überwiegende Mehrheit der Absolventinnen und Absolventen macht aber noch einen Master in Chemie oder einem verwandten Fach, um sich zu spezialisieren und bessere Berufschancen zu haben. Im Bereich Chemie nach wie vor auch eine anschließende Promotion üblich – insbesondere, wenn du später in der industriellen Forschung oder an einer Hochschule arbeiten möchtest.
Kurz: Ein Master-Abschluss ist nicht zwingend erforderlich, aber empfehlenswert. Denn viele fachlich anspruchsvollere Stellen sowie Führungspositionen richten sich an Masterabsolventen oder sogar an promovierte Chemikerinnen und Chemiker.
Chemikerinnen und Chemiker sind in zahlreichen Branchen gefragte Fachleute, zum Beispiel:
Ob du mehr im Büro oder mehr im Labor arbeitest, hängt dabei stark von dem Berufsfeld und der konkreten Tätigkeit ab. Zu Beginn des Berufslebens arbeiten viele Chemikerinnen und Chemiker tatsächlich viel im Labor. Mit zunehmender Berufserfahrung kommen oft Aufgaben wie Projektmanagement, Planung, Dokumentation, Datenauswertung oder die Abstimmung mit anderen Teams hinzu. Dadurch verlagert sich ein Teil der Arbeit ins Büro.
Wenn du mehr erfahren möchtest, dann findest du hier hilfreiche Infos:
Wenn du Chemie auf Lehramt studierst hast, kannst du natürlich als Lehrerin bzw. Lehrer in einer Schule arbeiten. Aber es gibt noch viele weitere Möglichkeiten! Hier einige Beispiele:
Eine pauschale Aussage ist schwierig und hängt stark von der gewünschten Branche und Tätigkeit ab.
Ein Anhaltspunkt bietet die Statistik der Bundesagentur für Arbeit: Die Arbeitslosenquote in den Studienrichtungen Chemie und Chemieingenieurwesen lag 2025 bei 2,7 Prozent. Zum Vergleich: Die allgemeine Arbeitslosenquote betrug in Deutschland im Jahr 2025 6,3 Prozent, bezogen auf Akademikerinnen und Akademikern 3,3 Prozent. (Quelle: Bundesagentur für ArbeitExterner Link).