Universitätspräsident Andreas Marx übernimmt Sprecheramt der DEAL-Gruppe
Allianz der Wissenschaftsorganisationen beruft Jenaer Universitätspräsidenten an die Spitze der bundesweiten Verhandlungsinitiative
Prof. Dr. Andreas Marx, Präsident der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Foto: Nicole Nerger (Universität Jena)
Meldung vom: | Verfasser/in: Katja Bär
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Prof. Dr. Andreas Marx, Präsident der Friedrich-Schiller-Universität Jena, hat zum 1. Juli 2026 das Amt des Sprechers der DEAL-Gruppe übernommen. Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen berief ihn in diese Funktion als Nachfolger von Prof. Dr. Günter Ziegler, dem Präsidenten der Freien Universität Berlin.
Die DEAL-Gruppe verhandelt im Auftrag aller deutschen Wissenschaftseinrichtungen und unter der Federführung der Hochschulrektorenkonferenz bundesweite Lizenz- und Open-Access-Verträge mit internationalen Wissenschaftsverlagen. Ziel der Initiative ist es, den Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen zu verbessern, Open Access zu stärken und die Informationsinfrastruktur für Forschung und Lehre in Deutschland zu verbessern.
»Ich freue mich sehr über das Vertrauen der Allianz der Wissenschaftsorganisationen und die Möglichkeit, die erfolgreiche Arbeit der DEAL-Gruppe gemeinsam mit den beteiligten Einrichtungen fortzuführen«, sagt Prof. Dr. Andreas Marx. »Der freie und nachhaltige Zugang zu wissenschaftlichen Erkenntnissen ist eine zentrale Voraussetzung für exzellente Forschung und Innovation. Die DEAL-Initiative hat hierzu in den vergangenen Jahren wichtige Impulse gesetzt.«
Mit Andreas Marx übernimmt ein international renommierter Chemiker und Wissenschaftsmanager die Leitung der DEAL-Gruppe. Seit August 2024 ist er Präsident der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Zuvor war er Professor für Organische Chemie / Zelluläre Chemie an der Universität Konstanz, wo er unter anderem als Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs tätig war. Für seine wissenschaftlichen Arbeiten wurde er mehrfach national und international ausgezeichnet.
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