Auf dem besten Weg zu umweltfreundlichem Zement

Neue Publikation in einer Fachzeitschrift der Nature-Gruppe über ein neuartiges Zementbindemittel.

Rohstoffe für den neuartigen Zement – ​​Serpentinit.

Foto: Daniel Wagner
Rohstoffe für den neuartigen Zement – ​​Serpentinit.

Die weltweite Zementindustrie verursacht rund 8 % der gesamten CO2-Emissionen. Es gibt verschiedene Ansätze, um diese Emissionen zu reduzieren.
In der Fachzeitschrift *Communications Sustainability* <https://www.nature.com/commssustain/Externer Link> (einer Publikation der Nature-Gruppe) stellt ein Autorenteam nun eine neuartige Idee zur Herstellung von Zement aus Serpentinitgestein vor.
Einer der Mitautoren ist Prof. Juraj Majzlan, der auf Aspekte der thermodynamischen Machbarkeit des vorgeschlagenen Verfahrens einging. Dieses Verfahren zur Herstellung von „grünem“ Zement erfordert keine Dekarbonatisierung des Ausgangsmaterials (Serpentinite enthalten Silikate und Oxide), und die Aktivierungstemperatur liegt deutlich unter der für herkömmlichen Portlandzement erforderlichen Temperatur.
Die Wärmebehandlung kann in Elektroöfen erfolgen; bei Verwendung von Strom aus erneuerbaren Quellen ist das gesamte Verfahren im Wesentlichen CO2-frei.
Globale Modelle in dieser Publikation belegen das Potenzial zur Verringerung der CO2-Emissionen durch die Umsetzung der vorgeschlagenen Protokolle.

Aufgrund der Originalität und Neuartigkeit dieses Beitrags wurde diese Publikation für die Titelseite der aktuellen Ausgabe von *Communications Sustainability* ausgewählt.
Weitere Informationen finden Sie unter dem Link https://www.nature.com/articles/s44458-026-00085-zExterner Link.