Prof. Dr. Christoph Steinbeck.

Die Universität Jena richtet ein neues Vizepräsidium für Digitalisierung ein

Chemieinformatiker Prof. Dr. Christoph Steinbeck wird neuer Vizepräsident
Prof. Dr. Christoph Steinbeck.
Foto: Anne Günther (Universität Jena)
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Meldung vom: | Verfasser/in: Axel Burchardt | Zur Original-Meldung

„Die weitere Digitalisierung der Universität und die damit eng verknüpfte Bereitstellung von IT-Infrastruktur und die Gewährleistung von IT-Sicherheit sind wichtige und stetig wachsende Hand­lungsfelder der Universität Jena mit weitreichenden Auswirkungen auf Forschung, Lehre und Verwaltung“, sagt Universitätspräsident Prof. Dr. Walter Rosenthal. „Wir wollen die Handlungsfelder Digitalisierung, IT-Infrastruktur und IT-Sicherheit künftig noch enger aufeinander abstimmen und strategisch weiterentwickeln. Aufgrund der gestie­genen Bedeutung der Digitalisierung und dem Bedarf nach strategischer Steuerung, die sich auch auf Forschung und Lehre erstreckt, hat der Senat der Universität auf Vorschlag des Präsidiums nach intensiver Prüfung beschlossen, ein Vize­präsidium für Digitalisierung einzu­richten.“

Die Einrichtung des neuen Vizepräsidiums hatte der Senat der Jenaer Universität bereits in seiner vergangenen Sitzung beschlossen. Am 19. Juli hat der Senat zugestimmt, Prof. Dr. Christoph Steinbeck zum Vizepräsidenten für Digita­lisierung zu bestellen. Er wird seine dreijährige Amtszeit am 1. August beginnen. Steinbeck ist Professor für Analytische Chemie, Chemieinformatik und Chemometrie und daher Experte im Umgang mit digitalen Daten und Strukturen. „Ich habe in den letzten beiden Jahrzehnten das Privileg genossen, internationale wissenschaftliche e-Infrastrukturprojekte aus der Taufe zu heben und zu leiten. Zurzeit bin ich Sprecher der Nationalen Forschungsdateninfra­struk­tur in der Chemie (NFDI4Chem). Das Bedürfnis, Digitalisierung auch an der eigenen Univer­sität mit weiterzuentwickeln, hat mir dann die Entscheidung leicht gemacht, das Angebot des Präsidiums anzunehmen“, erläutert Steinbeck seine Beweggründe, das Amt zu überneh­men.

Digitalisierungsstrategie weiterentwickeln

Dem neuen Vizepräsidenten werden das Universitätsrechenzentrum sowie die Stabsstelle Digitale Universität zugeordnet. Er soll den Vorsitz des universitären CIO-Gremiums über­nehmen sowie bei den digitalen Großprojekten der Universität entscheidend mitwirken. Und nicht zuletzt wird er die Digitalisierungsstrategie weiterentwickeln. „Ich möchte helfen, zusam­men mit dem neu aufgestellten CIO-Gremium die vielfältigen Digitalisierungsprozesse besser zu koordinieren, Synergien zu identifizieren und zu nutzen. Das geht in einer frei­heit­lich denkenden Institution wie einer Universität nicht dirigistisch, sondern nur durch viel Kom­munikation und Inklusion aller Parteien“, beschreibt der zukünftige Vizepräsident seine Auf­gaben und seine Arbeitsweise.

Das Präsidium der Friedrich-Schiller-Universität Jena besteht aus Präsidialamt, Kanzleramt, Vizepräsidium für Studium und Lehre, Vizepräsidium für Forschung, Vize­präsidium für wis­sen­schaftlichen Nachwuchs und Gleichstellung sowie nun dem Vizeprä­sidium für Digitalisie­rung.

Kontakt:

Professur Analytische Chemie, Chemoinformatik und Chemometrie
Christoph Steinbeck, Prof. Dr.
Technikum Optik
Lessingstraße 8
07743 Jena