Die beiden neuen Honorarprofessoren Sarah O'Connor (links) und Sönke Zaehle (rechts)

Zwei neue Ehrenmitglieder

Die Max-Planck-Direktoren Sarah O’Connor und Sönke Zaehle wurden zu Honorarprofessoren ernannt
Die beiden neuen Honorarprofessoren Sarah O'Connor (links) und Sönke Zaehle (rechts)
Foto: Max-Planck-Gesellschaft (l.); Anna Schroll (r.)
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Meldung vom: | Verfasser/in: Claudia Hilbert

Die Chemisch-Geowissenschaftliche Fakultät hat zwei neue Ehrenmitglieder: Prof. Sarah O'Connor, Direktorin am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie, und Prof. Sönke Zaehle, Direktor am Max-Planck-Institut für Biogeochemie, wurden am 14. Februar durch Universitätspräsident Prof. Dr. Walter Rosenthal zur Honorarprofessorin bzw. zum Honorarprofessor ernannt. Die Ernennung ist Ausdruck und zugleich Stärkung der engen Zusammenarbeit zwischen Universität und den außeruniversitären Forschungseinrichtungen am Jenaer Beutenberg Campus.

Sarah O'Connor, Honorarprofessorin und Direktorin am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie Sarah O'Connor, Honorarprofessorin und Direktorin am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie Foto: Max-Planck-Gesellschaft

Sarah O’Connor: Honorarprofessorin für das Fachgebiet "Biosynthesechemie"

Prof. Sarah O’Connor wurde zur Honorarprofessorin für das Fachgebiet „Biosynthesechemie" ernannt. Nach dem Chemie-Studium in Chicago und der Promotion am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge (USA) war sie zunächst als Professorin am MIT sowie als Projektleiterin am John Innes Centre in Norwich (Großbritannien) tätig. Seit 2018 ist Sarah O‘Connor Direktorin und Wissenschaftliches Mitglied am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie. Dort leitet sie zudem die Abteilung für Naturstoffsynthese. Forschungsschwerpunkt der Gruppe ist es, Biosynthesewege und Strukturen aufzuklären und mit diesem Wissen neuartige Stoffwechselwege und Substanzen in Modellorganismen herzustellen.

„Ich freue mich sehr, Ehrenmitglied der Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität zu sein. Jena hat eine Reihe von außergewöhnlich starken Forschungsabteilungen und Instituten, und wir werden nur gestärkt, wenn wir zusammenarbeiten. Diese Ernennung wird die Barrieren für die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen dem Max-Planck-Institut für chemische Ökologie und der Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät der Uni Jena weiter senken. Ich freue mich besonders darauf, einen Beitrag zur Chemischen Biologie an der Universität zu leisten“, sagt Prof. O’Connor.

 

Sönke Zaehle, Honorarprofessor und Direktor am Max-Planck-Institut für Biogeochemie Sönke Zaehle, Honorarprofessor und Direktor am Max-Planck-Institut für Biogeochemie Foto: Anna Schroll

Sönke Zaehle: Honorarprofessor für das Fachgebiet "Biosphärenmodellierung"

Prof. Sönke Zaehle ist neuer Honorarprofessor für das Fachgebiet „Biosphärenmodellierung“. 2020 wurde er zum Max-Planck-Direktor berufen, als Leiter der Abteilung Biogeochemische Signale am Max-Planck-Institut für Biogeochemie (MPI-BGC). Er erforscht biogeochemische Kreisläufe des Erdsystems vor allem im Hinblick auf die Wechselwirkungen zwischen Landprozessen und dem Klimasystem. Hierzu verknüpft er großskalige Datensätze der Erdbeobachtung mit dem funktionellen Verständnis von Schlüsselprozessen der Landbiosphäre zu numerischen Modellen zur Prognose heutiger und zukünftiger Stoffflüsse.

Prof. Zaehle lehrt bereits seit 2011 an der Friedrich-Schiller-Universität. Er ist außerdem  langjähriges aktives Mitglied der International Max Planck Research School for Global Biogeochemical Cycles (IMPRS-gBGC), die seit 2010  ein sehr erfolgreiches gemeinsames Promotionsprogramm zwischen MPI-BGC und der Universität Jena anbietet. „Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt zu einer engeren Zusammenarbeit zwischen dem MPI für Biogeochemie und der Universität im Themenfeld Biosphäre und Klimawandel“, sagt Prof. Zaehle und freut sich darauf, die Beziehungen zur Friedrich-Schiller-Universität weiter auszubauen und zu vertiefen.