Das Kloster in Thalbürgel

Burgen und Klöster: Woher kamen die Bausteine?

Öffentliche Samstagsvorlesung - Referent: PD Dr. Thomas Voigt
Das Kloster in Thalbürgel
Foto: Thomas Voigt
Beginn
14. November 2020, 10:30 Uhr
Ende
14. November 2020, 12:00 Uhr
Veranstaltungsart
Vortrag
Im Rahmen
Öffentliche Samstagsvorlesungen "ChemGeo aktuell"
Referent/in
PD Dr. Thomas Voigt
Veranstalter
Veranstaltungssprache
Deutsch
Barrierefreier Zugang
nein
Öffentlich
ja, begrenzte Anzahl an Plätzen

Vortragsinhalt

Der Bau von Burgen und Klöstern, wie etwa das Kloster in Thalbürgel (Foto), war immer ein Großprojekt. Die Standortwahl und die Beschaffung von Werksteinen und der Grundstoffe für Mörtel und Ziegel bedurften einer umfangreichen Erkundung und erforderten eine ausgeklügelte Logistik. Es gibt für die Zeit vor 1500 kaum Aufzeichnungen oder bildliche Darstellungen, wie Steingewinnung und Transport abliefen. Geowissenschaften können helfen, die damals verwendeten Werksteine und ehemalige Steinbrüche zu identifizieren. Dabei kommen verschiedene Methoden zum Einsatz: Dünnschliffe zeigen den mineralogischen Aufbau (Petrographie) der Werksteine. Gesteinsfarben werden mit einem Spektrometer quantitativ gemessen und in einem dreidimensionalen Farbraum dargestellt. Diese Daten sind charakteristisch wie ein Fingerabdruck. Die ehemaligen mittelalterlichen Steinbrüche können mit digitalen Geländemodellen (DGM) als Anomalien sichtbar gemacht werden. Der Vortrag erläutert diese Methoden.

Referent

PD Dr. Thomas Voigt, Institut für Geowissenschaften der Universität Jena

Samstagsvorlesungen in Zeiten von Corona

Aufgrund der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln stehen nur begrenzt Plätze zur Verfügung. Der Vortrag wird zusätzlich aufgezeichnet ist im Anschluss an den Vortragstermin kostenfrei als Video abrufbar. Bitte beachten Sie auch die weiteren Informationen auf der Webseite der Öffentlichen Samstagsvorlesungen.

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