Symbolbild Samstagsvorlesung

Öffentliche Samstagsvorlesungen "ChemGeo aktuell"

Termine und Themen
Symbolbild Samstagsvorlesung
Foto: Dieter Weiß

Was ist "ChemGeo aktuell"?

Professoren und Mitarbeiter der Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultätstellen in allgemeinverständlichen Vorträgen ihre aktuelle Forschungsthemen vor. Die Samstagsvorlesungen richten sich an alle, die sich für die Bereiche Chemie, Geowissenschaften und Geographie interessieren. Egal ob Schüler, Student, Alumnus, berufstätig oder bereits im Ruhestand: Sie sind herzlich willkommen! Der Eintritt ist frei. Die Samstagsvorlesungen finden jeweils im Wintersemester statt.

Veranstaltungsort
Hörsaal des Neubaus des Instituts für Anorganische und Analytische Chemie, Humboldtstr. 8, 07743 Jena

Flyer
>> Download als PDF [pdf 465KB]

Informationen per E-Mail
Sie möchten zukünftig per E-Mail über das Programm der Samstagsvorlesungen informiert werden? Dann schreiben Sie eine kurze E-Mail an claudia.hilbert@uni-jena.de!

Programm im Wintersemester 2018/19

Wie sich der Klimawandel auf unsere Wasserversorgung auswirkt

Dr. Manfred Fink, Institut für Geographie
03. November 2018, 10:30 Uhr

Die Auswirkungen des Klimawandels betreffen zahlreiche Komponenten des Wasserkreislaufs und haben damit direkten Einfluss auf die Wasserversorgung in Deutschland. Einhergehend mit dem sozial-ökonomischen Wandel ist es eine Herausforderung, auch in Zukunft eine quantitativ und qualitativ hochwertige Wasserversorgung sicherzustellen. Der Vortrag erläutert zunächst kurz den Prozess und historische Indikatoren des Klimawandels. Zudem wird die Klimamodellierung als Werkzeug zur Darstellung möglicher zukünftiger Entwicklungen vorgestellt. Ausgehend von den beschriebenen klimatischen Änderungen thematisiert der Vortrag schließlich die Auswirkungen auf den natürlichen Wasserkreislauf und die Wirkung auf die zur Wasserversorgung verwendeten Ressourcen. Der regionale Fokus liegt dabei auf Thüringen.

>> Webseite Dr. Fink

 

Die faszinierende Welt der Lumineszenz - Leuchterscheinungen in Natur und Technik

PD Dr. Dieter Weiß, Institut für Organische Chemie und Makromolekulare Chemie
01. Dezember 2018, 10:30 Uhr
ACHTUNG: Dieser Vortrag findet im Döbereiner-Hörsaal (Am Steiger 3) statt.

Die Fähigkeit Licht zu erzeugen, Licht zu manipulieren und Licht als Werkzeug zu benutzen, hat in den letzten zwanzig Jahren zu wichtigen technologischen Fortschritten geführt. Dabei ist oft in Vergessenheit geraten, dass solche komplexen Technologien meist auf naturwissenschaftlichen Sachverhalten beruhen, die sich an Hand von einfachen Experimenten auch demonstrieren lassen. Im Vortrag werden die Grundlagen der Lumineszenz vorgestellt und die Möglichkeiten der Lichterzeugung durch nachvollziehbare Experimente dargelegt.

>> Webseite Dr. Weiß

 

Wie kommt ein Ozean ins Gebirge? Beispiele aus Forschungsarbeiten am Balkan und auf Taiwan

Prof. Dr. Kamil Ustaszewski, Institut für Geowissenschaften
12. Januar 2019, 10:30 Uhr

Eine Besonderheit unseres Planeten ist die deutliche Zweiteilung in kontinentale und ozeanische Bereiche sowie die Plattentektonik, welche das Antlitz der Erde im Rhythmus von Zehner- bis Hundertmillionen Jahren immer wieder erneuert: Treffen ozeanische und kontinentale Kruste aufeinander, taucht im Regelfall die ozeanische, schwerere Kruste unter die kontinentale, leichtere Kruste und bleibt damit weiteren Studien verborgen. Doch in bestimmten Konstellationen können Reste einstiger Ozeane in einem Gebirge erhalten bleiben - für Geowissenschaftler wichtige Archive, die das Entstehen und Vergehen von Ozeanen entschlüsseln helfen. Solcherart Gesteine sind auch ökonomisch relevant, da sie oft zahlreiche mineralische Rohstoffe beherbergen. Der Vortrag vermittelt plattentektonische Grundlagen und gibt Einblicke in aktuelle Forschungsarbeiten am Balkan und auf Taiwan.

>> Webseite Prof. Ustaszewski

 

Der Meersalat kommt nur mit den richtigen Bakterien in Form

Dr. Thomas Wichard, Institut für Anorganische und Analytische Chemie
26. Januar 2019, 10:30

Bakterien und Algen, wie etwa der Meersalat (Foto), kommunizieren miteinander und bilden eine Partnerschaft fürs Leben. Der marine Meersalat bildet eine blattförmige Form aus und vermehrt sich rasant in nährstoffreichen Küstengewässern. Wenn die Alge allerdings ohne Bakterien auskommen muss, entwickelt sie sich nur sehr langsam zu einem unförmigen Zellhaufen. Spezifische Bakterienarten setzen nämlich Signalmoleküle und entwicklungsfördernde Substanzen frei, die die Keimzellen dieser Großalge auf einen Biofilm lotsen und dann ein Startsignal für die Gestaltbildung geben. Die Alge versorgt anschließend die Bakterien mit Nährstoffen. Der Vortrag gibt einen Einblick in das spannende Forschungsfeld der Chemischen Ökologie. Zudem beschreibt er Möglichkeiten der Anwendungen in Aquakulturen und den Nutzen für die menschliche Ernährung.

>> Webseite Dr. Wichard

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