Jun.-Prof. Dr. Robert Kretschmer und zwei Studentinnen im Labor (Filmausschnitt)

Sinne schärfen – Blick verändern – Die Welt verstehen

Die Webseite zum Film
Jun.-Prof. Dr. Robert Kretschmer und zwei Studentinnen im Labor (Filmausschnitt)
Screenshot: Claudia Hilbert

"Chemie studieren heißt, den Blick verändern​. Danach siehst du die Welt mit anderen Augen."

Hier berichten einige der Protagonistinnen und Protagonisten aus dem Film, was sie am Fach Chemie fasziniert und wie das Chemie-Studium ihren Blick auf die Welt verändert hat:

Chemie-Doktorandin Frieda Nagler Doktorandin Frieda Nagler Screenshot: Claudia Hilbert

Frieda Nagler
Doktorandin am Institut für Organische Chemie und Makromolekulare Chemie

Mit einem Chemie-Studium wird das Leben nie langweilig, denn einfachste und alltäglichste Sachverhalte lassen sich wieder völlig neu entdecken. Wenn die bestschmeckenden Rezepte plötzlich chemisch erklärbar werden, klar wird, warum ein Putzmittel besser funktioniert als ein anderes oder warum es nach dem Regen angenehm riecht, ist das ein beglückendes Gefühl. Und es scheint nie aufzuhören, nach sechs Jahren Studium und Promotion lerne ich immer noch täglich Neues dazu.

Jun.-Prof. Dr. Robert Kretschmer Jun.-Prof. Dr. Robert Kretschmer Screenshot: Claudia Hilbert

Jun.-Prof. Dr. Robert Kretschmer
Juniorprofessor für Anorganische Chemie der Katalyse

Mich fasziniert vor allem die Vielseitigkeit der Chemie, mit ihren vielen handwerklichen und geistigen Herausforderungen. Besonders spannend sind dabei die Momente, wenn ein präzise und umsichtig geplantes Experiment völlig andere und unerwartete Ergebnisse liefert. Die Ausbildung zum Chemiker hat mich sehr geprägt und hat mir einige Werkzeuge an die Hand gegeben, die mir heute von großem Nutzen sind: Analytisches Denken, Präzision und Zielstrebigkeit verbunden mit einem Gespür für die praktische Umsetzbarkeit von Ideen.

 

Stella Greiner Stella Greiner Screenshot: Claudia Hilbert

Stella Greiner
Studentin

Als Kind habe ich immer sehr viele 'Warum?'-Fragen gestellt. Nachdem der Chemie-Unterricht in der Schule einige davon geklärt, aber noch mehr aufgeworfen hat, habe ich mich für das Chemie-Studium entschieden. Der Reiz der Chemie ist es, dass man mit ihr diese Fragen beantworten kann und die Welt immer mehr versteht. Außerdem finde ich es schön, im Studium praktisch zu arbeiten und denke inzwischen wissenschaftlicher als vorher.

Prof. Dr. Timm Wilke Prof. Dr. Timm Wilke Screenshot: Claudia Hilbert

Prof. Dr. Timm Wilke
Professor für die Didaktik der Chemie

Das Chemiestudium führt zu einem grundlegenden Perspektivwechsel auf die Welt, die uns tagtäglich umgibt. Von biologisch abbaubaren Kunststoffen über Batterien in Elektroautos bis hin zu nanoskaligen Quantenpunkten in Handydisplays gibt es kaum Gegenstände in unserem Leben, die ohne Chemie auskommen. Die Chemie erklärt unseren Alltag und zeigt in der Forschung, wie wir die Grenzen des Möglichen erweitern können.

"Wissenschaft heißt für uns, die Sinne schärfen."

Chemie knallt und stinkt. Ja, an diesem Klischee ist etwas dran. Aber Chemie ist viel mehr: Chemikerinnen und Chemiker arbeiten an zahlreichen gesellschaftsrelevanten Fragestellungen. In diesen Reportagen erfahren Sie, woran die chemischen Institute der Universität Jena derzeit forschen:

Prof. Dr. Ulrich S. Schubert, Dr. Tobias Janoschka, Dr. Martin Hager (von links)
Sonnenlicht zum Mitnehmen
Am Center for Energy and Environmental Chemistry Jena entwickeln Wissenschaftler organische Solarzellen und organische Batterien

"Warum bist du noch nicht bei uns in Jena?"

Unser Studienangebot im Überblick

An der Universität Jena gibt es verschiedene Studiengänge im Fach Chemie:

Chemie (Bachelor of Science):

  • Dauer: 6 Semester
  • Zulassungsvoraussetzung: zulassungsfrei
  • Studienbeginn: Wintersemester
  • Mehr Infos & Bewerbung

Chemie (Lehramt Gymnasium):

  • Dauer: 10 Semester
  • Zulassungsvoraussetzung: zulassungsfrei
  • Studienbeginn: Wintersemester
  • Mehr Infos & Bewerbung

Chemie (Lehramt Regelschule):

  • Dauer: 9 Semester
  • Zulassungsvoraussetzung: zulassungsfrei
  • Studienbeginn: Wintersemester
  • Mehr Infos & Bewerbung

Chemie (Master of Science):

  • Dauer: 4 Semester
  • Zulassungsvoraussetzung: fachrelevanter Bachelorabschluss
  • Studienbeginn: Wintersemester, Sommersemester
  • Mehr Infos & Bewerbung

Chemie-Energie-Umwelt (Master of Science):

  • Dauer: 4 Semester
  • Zulassungsvoraussetzung: fachrelevanter Bachelorabschluss
  • Studienbeginn: Wintersemester, Sommersemester
  • Mehr Infos & Bewerbung

Chemische Biologie (Master of Science):

  • Dauer: 4 Semester
  • Zulassungsvoraussetzung: fachrelevanter Bachelorabschluss
  • Studienbeginn: Wintersemester, Sommersemester
  • Mehr Infos & Bewerbung

Chemistry of Materials (Master of Science):

  • Dauer: 4 Semester
  • Zulassungsvoraussetzung: fachrelevanter Bachelorabschluss und Englischkenntnisse (mindestens B2)
  • Studienbeginn: Wintersemester
  • Besonderheit: englischsprachiger Studiengang
  • Mehr Infos & Bewerbung
Studierende im Döbereiner Hörsaal Foto: Christoph Worsch (Universität Jena)

Die Besonderheiten des Chemie-Studiums in Jena, oder: 6 Gründe, warum Sie in Jena Chemie studieren sollten

1. Hoher Praxisanteil

Bereits vom ersten Semester an gehören Laborpraktika fest zum Studienplan dazu. Zwar sind die Praktika auch zeitaufwändig, doch so können Sie Ihr theoretisches Wissen aus Vorlesungen und Seminaren unmittelbar anwenden. Das Gute dabei: Es gibt keine Wartezeiten, um einen Praktikumsplatz zu bekommen und dank der engen Betreuung durch die Lehrenden gibt es immer jemanden, den Sie bei Fragen oder Problemen ansprechen können. Lehramts-Studierende studieren übrigens nach dem "Jenaer Modell". Neben dem Eingangspraktikum ermöglicht das Praxissemester im 5. oder 6. Semester einen frühzeitigen Einblick in die Schulpraxis.

2. Enge Kooperationen

Die chemischen Institute der Universität kooperieren eng mit verschiedenen außeruniversitären Forschungsinstituten und Unternehmen in und um Jena. Dazu gehören unter anderem das Leibniz-Institut für Photonische Technologien und das Max-Planck-Institut für Biogeochemie. So sind Sie immer nah dran an der aktuellen Forschung und Sie können frühzeitig Kontakte in die Praxis knüpfen.

3. Unterstützung beim Studieneinstieg

Neben den Studieneinführungstagen gibt es Vorkurse sowie Mentoren, die Studienanfängerinnen und Studienanfängern während des ersten Semester begleiten.

4. Gleichzeitg studieren und Fernweh stillen

Sie möchten gern ein oder zwei Semester im Ausland studieren? Kein Problem: Für Chemie-Studierende gibt es Austauschplätze an Partnerhochschulen in ganz Europa, zum Beispiel in Schweden, Italien, Polen und Frankreich.

5. Bundesweit spitze

Beim jünsgten CHE-Ranking von 2018 landete die Universität Jena im Fach Chemie gleich in mehreren Kategorien in der Spitzengruppe, zum Beispiel bei der Vermittlung fachwissenschaftlicher Kompetenzen, der Vermittlung methodischer Kompetenzen und der Studienorganisation.

6. Reges Studentenleben

Für Spaß und eine familiäre Atmosphäre abseits von Hörsaal und Labor sorgen der Fachschaftsrat Chemie und das JungChemikerForum Jena, die regelmäßig Veranstaltungen wie Kneipen- und Spieleabende sowie Exkursionen organisieren. Zur Jenaer Tradition gehören zudem der Chemikerball im Frühsommer und die Faschingsvorlesung im November.

Das Gute ist außerdem: Im Semesterbeitrag ist ein Semesterticket und ein Kulturticket enthalten. Damit können Sie kostenfrei den öffentlichen Nahverkehr in Jena, Regionalbusse im Tarifgebiet des Verkehrverbundes Mittelthüringen und die Regionalzüge in ganz Tühringen nutzen. Außerdem sind der Eintritt in die Jenaer Museen sowie zu Veranstaltungen der Jenaer Philharmonie und des Jenaer Theaterhauses inklusive.

Ein Dozent und zwei Studierende während eines Laborpraktikums Chemie an der Universität Jena. Foto: Christoph Worsch

Vorher reinschnuppern ausdrücklich erlaubt!

Sie sind sich noch unsicher, ob Chemie das richtige Studienfach ist und Sie möchten sich gern einmal selbst einen Eindruck vor Ort machen? Dann probieren Sie unsere digitalen und analogen Schnupperangebote aus - wir freuen uns auf Sie!

  • Interaktive Erlebnistour per App: Bei unserer virtuellen Schnitzeljagd müssen Sie chemische Rätsel lösen und können interaktiv die chemischen Institute erkunden. Alles, was Sie benötigen, ist die kostenfreie App Actionbound.
  • Hochschulinformationstag: Mit Lehrenden und Studierenden ins Gespräch kommen, bei Laborführungen einen Einblick in die Institutsgebäude erhalten und die Stadt erkunden - all das geht beim Hochschulinformationstag im Mai.

Hier gibt's noch mehr Schnupperangebote.

Symbolbild Actionbound Chemie: Eine Person hält ein Handy in der Hand und auf dem Bildschirm ist eine Quizfrage aus dem Bound zum Chemie-Studium zu sehen. Foto: Mario Imiella

Studierendenparadies Jena

Jena = Ostdeutsche Provinz? Ja, geographisch gesehen liegt Jena im Osten Deutschlands. Und ja, eine Metropole wie Berlin oder Hamburg sind wir auch nicht.

Aber Jena ist eine typische Uni-Stadt: Lebendig, international, mit kurzen Wegen. Etwa ein Fünftel der 110.000 Einwohner sind Studierende, rund 14 Prozent von ihnen kommen aus dem Ausland. Deswegen ist immer etwas los. Außerdem ist nichts weit: Vom Hörsaal in den Park, ins nächstes Café oder auf einen der vielen Aussichtsberge sind es nur wenige Minuten zu Fuß oder mit dem Rad.

Jena ist außerdem Lichtstadt: Diesen Namen verdankt Jena seiner langen Tradition in der Optik- und Glasindustrie. Neben Optik und Photonik arbeiten die Jenaer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auch noch an vielen anderen aktuellen Themen: zum Beispiel an der Erforschung von Infektionskrankheiten, an der Erforschung der mikrobiellen Kommunikation und ihrer molekularen und biochemischen Grundlagen sowie an der Erforschung des Klimawandels und seinen Folgen für die Biodiversität. Chemikerinnen und Chemiker sind dabei überall gefragte Fachleute! Und die hohe Dichte an Forschungseinrichtungen und High-Tech-Unternehmen machen Jena damit zu einem idealen Ort für Studium, Promotion und Karriere.

Mehr Infos zum Studierendenparadies Jena

Blick von den Sonnenbergen auf Jena Foto: Mario Imiella

Der Film

Sie möchten sich den Film noch einmal anschauen? Kein Problem:

Blick hinter die Kulissen des Filmdrehs

Foto: Claudia Hilbert
Foto: Claudia Hilbert
Foto: Claudia Hilbert
Foto: Claudia Hilbert
Foto: Claudia Hilbert
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Foto: Claudia Hilbert
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