Willkommen auf der Homepage der Arbeitsgruppe von Dr. Desirée Leistenschneider - Carl-Zeiss-Stiftung Nexus Nachwuchsgruppe
AG Leistenschneider
Foto: Anne Günther (Universität Jena)
Wer wir sind
Unsere Forschungsgruppe ordnet sich an der Schnittstelle zwischen anorganischer Materialsynthese und Batterieforschung ein. Die kohlenstoffreichen Materialien, die wir synthetisieren, werden für ihre jeweilige Anwendung in verschiedenen Batteriesystemen maßgeschneidert. Ein Schwerpunkt ist die Verknüpfung von elektrisch sehr leitfähigen Kohlenstoffen mit katalytisch aktiven Komponenten mit geringer elektrischer Leitfähigkeit. Besonders interessiert sind wir an der Aufklärung fundamentaler Batterieprozesse und wie diese durch die Materialeigenschaften der Elektroden beeinflusst werden.
Unsere Forschungsschwerpunkte
Entwicklung von neuartigen Al-N2 und Zn-O2 Batterien
Hybridmaterialdesign für Doppelschichtkondensatoren und Metall-Gas-Batterien zur Grenzflächenoptimierung
Post mortem Analyse von Elektroden mittels Röntgenphotoelektronenspektroskopie und IR Spektroskopie
Mechanochemie als Synthesetool für Kohlenstoffmaterialien
Die Arbeitsgruppe sucht immer wieder motivierte Hilfskräfte, Bacheloranden und auch Masteranden. Bei Interesse an unseren Forschungsthemen wenden Sie sich gerne per Email an desiree.leistenschneider@uni-jena.de
Laufende Projekte
Nexus Nachwuchsgruppe "ReAlBatt -Design of carbon-derived electrode materials towards rechargeable Al-N2 batteries"
Drittmittelgeber Carl-Zeiss-Stiftung
Forschungsthema
Die Weltbevölkerung entwickelt sich technologisch immer weiter. Damit verbunden wächst auch ihr Energiebedarf stetig. Deshalb ist die Entwicklung von nachhaltigen Technologien zur Energiegewinnung und -speicherung notwendig, um Ressourcenknappheit und schlechten Zugang von Energie zu vermeiden.
Das Projekt ReAlBatt (Rechargeable Al-N2 Batteries) zielt auf die Entwicklung eines neuen Batterietyps – der Al-N2-Batterie auf Basis von Kohlenstoffmaterialien, dessen Vorteil darin liegt, dass Aluminium (Al), Kohlenstoff (C) und Stickstoff (N) zu den am häufigsten vorkommenden Elementen auf der Erde gehören. Die Herausforderungen werden aus verschiedenen Perspektiven adressiert – über Materialdesign, Zelldesign und dem grundlegenden Verständnis der chemischen Prozesse unter Verwendung von In-situ-Charakterisierungstechniken. Das ultimative Ziel ist es, ein wiederaufladbares Batteriesystem zu erreichen, das nur auf reichlich vorhandenen Ressourcen basiert.
Projektlaufzeit
01/2024 – 12/2028
Projektvolumen
ca. 1,5 Mio EURO
Start-up Funding der Forschungsgruppe (FOR) 5301 „FuncHeal“
Drittmittelgeber DFG
Forschungsthema
Entwicklung von Kohlenstofffasern für Kathoden in Zn-Luft-Batterien zur Verwendung mit selbstheilenden Gelelektrolyt-Systemen.