Migration von Open-WebUI zur HS-ITZ-Instanz

Open-WebUI-Testsysteme der Universität Jena werden zum 07.10.2026 außer Betrieb genommen

AI Chat Bot

Foto: Adobe Stock
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Die KI-Infrastruktur der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Hochschulservicezentrums Thüringen (HS-ITZ) wird kontinuierlich weiterentwickelt. Vor diesem Hintergrund werden die Open-WebUI-Testinstanzen openwebui.test.uni-jena.de und openwebui.dev.uni-jena.de zum 07.10.2026 eingestellt.

Beide Instanzen nutzen derzeit das Ollama-Backend des HPC-Clusters Draco. Diese technische Grundlage kann den gestiegenen Anforderungen an Leistung und Stabilität zunehmend nicht mehr gerecht werden. In der Praxis kommt es daher vermehrt zu langen Antwortzeiten, Timeouts und weiteren Fehlern, die die Nutzung der Systeme spürbar einschränken. Auch das zugrunde liegende Ollama-Backend soll mittelfristig abgelöst werden.

Als Alternative steht bereits die lokal betriebene Instanz openwebui.test.hs-itz.deExterner Link zur Verfügung. Dort erfolgt die KI-Inferenz über das neue, leistungsfähigere Backend GPUStack. Nutzerinnen und Nutzer profitieren damit von einer verbesserten Systemperformance, kürzeren Antwortzeiten, optimierten Standardeinstellungen sowie dem Zugang zu leistungsfähigeren Modellen.

Vorhandene Daten aus den bisherigen Open-WebUI-Instanzen können eigenständig über die Export- und Import-Funktionen von Open-WebUI in die HS-ITZ-Instanz übertragen werden. Hinweise zum Vorgehen bietet die offizielle Open-WebUI-Dokumentation unter: docs.openwebui.comExterner Link

Mit der Umstellung sollen die Servicequalität und das Nutzungserlebnis insgesamt verbessert werden. Für die mit der Migration verbundenen Umstände bittet die Abteilung Digitalen Forschungsservices um Verständnis.