Makroseismik
Was ist Makroseismik?
Makroseismik beschreibt die Auswirkungen von Erdbeben auf Menschen und Gebäude. Entscheidend dafür ist die Intensität der Bodenbewegungen – sie bestimmt, ob ein Beben wahrgenommen wird und ob Schäden auftreten können. Im Gegensatz zur Magnitude, die für jedes Erdbeben einen festen Wert angibt und die gesamte freigesetzte Energie beschreibt, variiert die Intensität je nach Bodenbeschaffenheit und Entfernung zum Epizentrum.
Da diese örtlich schwankende Intensität nicht flächendeckend durch Messgeräte erfasst werden kann, sind Rückmeldungen aus der Bevölkerung unverzichtbar. Ihre Beobachtungen helfen uns, die Intensitätsverteilung eines Erdbebens zu bestimmen. Auf diese Weise lassen sich bei stärkeren Erdbeben auch Regionen mit möglichen Schäden genauer eingrenzen.
Langfristig tragen makroseismische Daten dazu bei, die Gefährdung durch künftige Erdbeben besser einzuschätzen.
Wir bitten Sie daher: Füllen Sie den folgenden Fragebogen aus, wenn Sie kürzlich ein Erdbeben gespürt haben, oder sich während eines Erdbebens in der entsprechenden Region aufgehalten haben, ohne das Erdbeben zu verspüren.