Simulation der Materialstrukturen einer Aluminiumlegierung.

Forschung

Übersicht zu aktuellen und abgeschlossenen Projekten
Simulation der Materialstrukturen einer Aluminiumlegierung.
Foto: Jan-Peter Kasper (Universität Jena)

Aktuelle Projekte

  • A-MAP

    Übersichtskarte der Adria mit Erdbeben der Lokalmagnitude 2.5 und größer.

    Abbildung: Roman Esefelder

    A-MAP - Seismische Dämpfung und Struktur des östlichen Randes der Adriatischen Platte

    A-MAP untersucht die seismische Dämpfung und die strukturelle Heterogenität der Erdkruste und des oberen Mantels entlang des östlichen Randes der Adriatischen Platte. Mithilfe hochfrequenter seismischer Daten, Streutheorie und geophysikalischer Bildgebung werden 1-D-, 2-D- und 3-D-Modelle des Untergrunds entwickelt. Diese ermöglichen neue Einblicke in Temperaturverteilung, Fluidgehalt und Deformationsprozesse der Lithosphäre und tragen zu einem besseren Verständnis der geodynamischen Entwicklung der Adriatischen Region bei.

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  • Selbstüberwachtes maschinelles Lernen seismologischer Daten

    Selbstüberwachtes maschinelles Lernen seismologischer Daten - Identifizierung und Clustering von seismischen Ereignisarten

    Das Projekt untersucht den Einsatz selbstüberwachter Machine-Learning-Methoden zur automatischen Identifikation und Klassifikation seismischer Signale. Mithilfe moderner Modelle wie Vision Transformer und DINO werden Merkmalsrepräsentationen direkt aus nicht annotierten Spektrogrammen gelernt, um verschiedene Ereignistypen wie Erdbeben oder Sprengungen zu erkennen und zu clustern. Ziel ist es, neue Strukturen in seismischen Datensätzen zu identifizieren, die automatische Auswertung großer Datenmengen zu verbessern und skalierbare, nachvollziehbare Klassifikationssysteme für die seismologische Überwachung zu entwickeln.

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  • ELISE

    Netzwerkübersicht Projekt: ELISE im Vogtland

    Foto: Marcel van Laaten

    ELISE – EGER Seismologisches Großexperiment

    Im Rahmen des internationalen Großexperiments ELISE (Eger Large Seismic Experiment) werden rund 300 mobile Stationen auf einer Fläche von etwa 100 mal 100 Kilometern im Vogtland (deutsch-tschechiches Grenzgebiet) installiert. Ziel des Experiments ist es, mithilfe des engmaschigen Messnetzes neue Erkenntnisse über die geologischen und geodynamischen Vorgänge in der Region zu gewinnen. Über ein bis eineinhalb Jahre sollen vielfältige seismische Signale erfasst und ausgewertet werden, um die dynamischen Prozesse im Untergrund besser zu verstehen. 

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  • WaterSim

    Abbildung_Flyer

    Foto: Anne Schulz

    WaterSim – Simulation und Visualisierung von Grundwasserbewegungen im Saaletal
    Zum Verständnis und nachhaltigen Management von Wasserressourcen

    Entdecken Sie, wie die Simulation und Visualisierung von Grundwasserbewegungen im Saaletal dazu beitragen können, nachhaltige Lösungen für die Sicherstellung der Wasserverfügbarkeit und -qualität zu entwickeln. Erfahren Sie mehr über das Projekt WaterSim und seine Ziele, die Teil des Thüringer Wasser-Innovationsclusters (ThWIC) sind.

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  • TSN

    Thüringer seismologische Netz

    Das Thüringer Seismologische Netz (TSN) ist ein Gemeinschaftsprojekt der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Thüringer Landesamtes für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN). Es dient der seismologischen Überwachung Thüringens und angrenzender Regionen.

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Abgeschlossene Projekte

  • Werdau

    Beispiel für die numerische Simulation seismischer Wellenausbreitung in einem Zufallsmedium.

    Abbildung: Ulrich Wegler

    Analyse der seismischen Dämpfung im Schwarmbebengebiet Werdau

    Das Erdbebenschwarmgebiet Westböhmen/Vogtland war und ist Gegenstand intensiver geowissenschaftlicher Untersuchungen. Wenig Beachtung fanden bisher jedoch andere kleine Schwarmbeben-Gebiete in der Umgebung dieser Hauptaktivitätszone sowie deren mögliche Verbindung zur Leipzig-Regensburger Störungszone. Im hier eingereichten Projekt schlagen wir vor, eine detaillierte Analyse des nördlichsten bekannten Schwarmbeben-Gebiets bei Werdau (West-Sachsen) durchzuführen. Ziel ist es, Unterschiede und Gemeinsamkeiten sowie mögliche Verbindungen zwischen beiden Schwarmbeben-Gebieten aufzuzeigen und letztlich unser Verständnis fluidinduzierter Seismizität in intrakontinentalen Gebieten zu verbessern.

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  • SEIGER

    Beobachtete Mikroseismizität an zwei Geothermiekraftwerken in der Südpfalz.

    Abbildung: Jenny Borns

    Seismisches Monitoring tiefer geothermischer Anlagen und mögliche seismische Einwirkungen (SEIGER)

    Um Seismizität bei tiefer Geothermie auf einem annehmbaren, niedrigen Wert zu halten, wird ein seismisches Monitoring in Kombination mit einem seismischen Reaktionsschema aufgebaut. Anhand der beobachteten Mikroseismizität wird die Wahrscheinlichkeit unerwünschter, spürbarer Erdbeben berechnet. Überschreitet diese Wahrscheinlichkeit vorgegebene Grenzwerte, werden die hydraulischen Betriebsparameter der Geothermieanlage angepasst, um so die Seismizität zu senken.

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  • Gezeiteninduzierten Spannungsänderungen

    Beispiel für die zeitliche Verzögerung der Ankunftszeiten seismischer Wellen.

    Abbildung: Ulrich Wegler

    Sensitivität der seismischen Geschwindigkeit gegenüber Gezeiten-induzierten Spannungsänderungen

    Gesteine sind keine linear-elastischen Materialien, da die seismische Geschwindigkeit auch von der am Gestein anliegenden Spannung abhängt. Durch Messung der Änderungen der seismischen Geschwindigkeit  können deswegen auch Rückschlüsse auf die anliegende Spannung gezogen werden, welche von grundlegender Bedeutung für das Verständnis von Erdbeben ist. Die Beobachtung der von Gezeiten induzierten Spannungs- und Geschwindigkeitsänderungen stellt eine gute Möglichkeit dar, diese Messungen zu kalibrieren.

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  • REMAGSOURCE

    Bodengestützte Messungen des kompletten magnetischen Gradiententensors mittels Supraleitender Quanteninterferenz Detektoren.

    Foto: IGW

    Ziel des Projekts ist die Bestimmung der Magnetisierung geologischer Strukturen durch die kombinierte Auswertung elektromagnetischer Messungen und magnetischer Volltensorgradientdaten. Dabei wird die magnetische Suszeptibilität räumlich erfasst und mit hochauflösenden Magnetfelddaten verknüpft, um remanente und induzierte Magnetisierungsanteile zu trennen. Dies ermöglicht eine verbesserte Charakterisierung des Untergrunds und neue Einblicke in geologische Strukturen und Prozesse.

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  • Mehrphasentransportprozesse

    Entwicklung der Deformationsstrukturen

    Foto: IGW

    Das Projekt untersucht die mechanischen Auswirkungen der CO₂-Injektion in unverfestigte Sedimente mithilfe von physikalischen Analogexperimenten im Labor. Ziel ist es, kritische Porenfluiddrücke, Deformationsprozesse und Strukturbildungen zu identifizieren, die während der Sedimentmobilisierung auftreten können. Die Ergebnisse tragen zu einem besseren Prozessverständnis bei und helfen, die Stabilität und Sicherheit geologischer CO₂-Speicher langfristig zu bewerten.

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Beteiligung an weiteren Projekten

  •  Das Verbundprojekt INFLUINSExterner Link.
  •  Im Rahmen des DFG Schwerpunktprogramms Massentransporte und Massenverteilung im System Erde (SPP 1257) wurden die Projekte TASMAGOG, NOGAPSGRAV und IMOSAGA bearbeitet. 
  •  Projekt AquaDivaExterner Link